Für dieses Projekt gibt die Gemeinde Südlohn Millionen aus

hzZentralklärwerk

Wenn das Wasser im Abfluss verschwunden ist, denken nur noch die wenigsten darüber nach, was damit dann passiert. Die Arbeit im Zentralklärwerk beginnt dann erst.

Südlohn

, 29.05.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aktuell wird dort im großen Stil erweitert und saniert. Insgesamt rund 4,4 Millionen Euro sollen dort noch bis Ende des Jahres verbaut werden. Aktuell sieht es so aus, dass alle Arbeiten im Plan liegen. Der Bauausschuss hat sich jetzt vor Ort ein Bild von den Arbeiten gemacht.

Unterirdisch wurden die neuen Gebläse aufgestellt. Die alten Maschinen Baujahr 1989 hatten erst kurz vor Beginn der Bauarbeiten endgültig ihren Geist aufgegeben. „Die waren ja auch immerhin schon 30 Jahre alt. Für eine Maschine ein stattliches Alter“, sagte Michael Niehaus vom Tiefbauamt der Gemeinde. Bis die neuen Maschinen in Betrieb sind, pumpen provisorische Aggregate Luft in das Klärbecken.

Für dieses Projekt gibt die Gemeinde Südlohn Millionen aus

© Stephan Teine

Michael Niehaus vom Tiefbauamt der Gemeinde und Bauamtsleiter Dirk Vahlmann haben den Mitgliedern des Bauausschusses die Umbau- und Sanierungsarbeiten im Zentralklärwerk vorgestellt. Rund 4,4 Millionen Euro werden von der Gemeinde dort gerade investiert. Wenn alles weiter nach Plan läuft, sollen die Arbeiten zum Jahresende abgeschlossen werden. Noch bleibt aber eine Menge zu tun.

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© Stephan Teine

Aktuell kann das Zentralklärwerk soviel Abwasser klären, wie 15.000 Einwohner verursachen würden. Nach dem Ausbau steigt dieser Wert auf 22.600. Für die Zukunft soll dann auch für die wachsenden Gewerbebetriebe genug Kapazität geschaffen werden. Die Leistungsfähigkeit wird vor allem dadurch erhöht, dass in Zukunft mehr Luft in die Becken geblasen werden kann.

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© Stephan Teine

Die Elektrik im Zentralklärwerk ist rundum erneuert worden. Die gesamte Steuer- und Messtechnik ist in einem neuen Gebäude zusammengefasst worden. Die sogenannte Niederspannungs-Hauptverteilung (NSHV) übernimmt in Kürze die Kontrolle über das Klärwerk. Durch die neue Steuerung und neue Messverfahren soll das Zentralklärwerk künftig effizienter arbeiten als bisher.

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© Stephan Teine

Der Blick von oben in das neue Kombibecken. Nach der Fertigstellung soll es zunächst als Nachklärbecken genutzt werden, um das andere Becken zu kontrollieren und zu warten. Wie groß der Aufwand dort wird, kann aktuell noch niemand absehen. Nach den Arbeiten dort soll in dem neuen Behälter auf biologischem Weg Phosphat abgebaut werden. Das passiert bisher auf chemischem Weg.

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