Jugendwerk in Südlohn und Oeding fährt Angebote langsam wieder hoch

hzCorona-Krise

Wochenlang war Ruhe in den beiden Jugendhäusern in Südlohn und Oeding. Mit neuen Angeboten will das Jugendwerk der Gemeinde nun den Kindern und Jugendlichen wieder etwas Abwechslung bieten.

Südlohn

, 17.05.2020, 15:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ganz langsam möchte das Jugendwerk Südlohn-Oeding zu einem normalen Betrieb zurückkehren. „Natürlich können wir die Jugendhäuser Oase und Tipi in den beiden Ortsteilen nicht einfach wieder öffnen“, sagt Jugendwerks-Geschäftsführer Markus Wellermann im Gespräch mit unserer Redaktion.

Stattdessen sollen zunächst begrenzte Angebote für einzelne Gruppen angeboten werden. Das sei mit den Behörden auf Kreis- und Landesebene so abgestimmt.

Wichtig dabei sei, dass die Mitarbeiter steuern können, wieviele Kinder und Jugendliche zu den einzelnen Angeboten kommen. Das soll über ein Anmeldeverfahren gewährleistet werden. Details dazu stehen noch aus.

Desinfektionsmittel sind schwierig zu bekommen

Auch die hygienischen Vorschriften müssen natürlich eingehalten werden. Beispielsweise müssen Oberflächen häufiger gereinigt und desinfiziert werden als bisher. „Dabei ist es im Moment allerdings gar nicht so einfach, noch ausreichend Oberflächendesinfektionsmittel zu bekommen“, so der Jugendwerks-Geschäftsführer.

Der Kontakt zu den Mitarbeitern im Jugendwerk

Jugendhaus Tipi Katrin Heling, Tel. 01575/3516773, Instagram Anne Benning (Auszubildende), Instagram
Jugendhaus Oase Stephanie Zaulig, Tel. 01575/32866135, Instagram
Mobile Jugendarbeit Südlohn-Oeding Christina Dogan, Tel. 0175/4068007, Instagram
Markus Wellermann (Geschäftsführer), Tel. (02862) 58217

Markus Wellermann hofft, dass die Vorarbeiten in der kommenden Woche abgeschlossen werden können. Das Programm soll dann spätestens in der übernächsten Woche starten.

Viel Arbeit obwohl die Jugendhäuser geschlossen waren

Während der zurückliegenden Wochen in der Corona-Krise waren die Jugendhäuser zwangsweise geschlossen. Das Team hatte dennoch gut zu tun. „Wir haben versucht, mit digitalen Angeboten zumindest ein bisschen Programm zu bieten“, erklärt Markus Wellermann. Beispielsweise Onlineanleitungen zum Basteln oder Kochen seien gut angekommen. Auch Bastelsets, die vor den Jugendhäusern bereit gestellt wurden, seien immer schnell vergriffen gewesen. Vor allem um die Osterfeiertage.

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Und auch für Gespräche standen die Mitarbeiter der Jugendhäuser parat. Entweder telefonisch an einem eigens eingerichteten Sorgentelefon oder auch einfach mal durch ein geöffnetes Fenster mit dem nötigen Sicherheitsabstand.

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„Je länger die Schließung von Schulen und anderen Einrichtungen gedauert hat, desto größer wurde der Bedarf“, sagt er. Das sei natürlich ein Grund zur Sorge. „Man hat gemerkt, dass es an manchen Stellen angefangen hat, zu brennen“, erklärt der Geschäftsführer.

Positiv: Arbeit vom Jugendwerk wird gut angenommen

Doch er gewinnt der Situation auch etwas Positives ab. „Die Resonanz zeigt doch auch, dass die Arbeit, die wir in den Jugendhäusern leisten ankommt und angenommen wird“, erklärt er. Auch in den schweren Zeiten sei der Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen nie abgerissen. „Sie haben die Jugendhäuser immer als Anlaufstelle nutzen können“, erklärt er.

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