Kita-Erweiterung aus einem Guss

hzIda-Kindergarten

Nach rund einem Jahr Bauzeit wurde jetzt die Erweiterung des Ida-Kindergartnes eingesegnet und offizielle vorgestellt. Die Erweiterungen kostete rund eine halbe Million Euro.

Oeding

, 18.06.2019, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min


Die zahlreichen Besucher drängten sich am heißesten Tag der Woche in die schmalen Schattenzonen im Hof des Ida-Kindergartens, während Pfarrer Stefan Scho, Leiterin Anne Finke und viele der Kindergarten-Kinder ge-meinsam mit den Eltern und Großeltern sowie vielen Erzieherinnen aus benachbarten Einrichtungen einen kleinen Gottesdienst zelebrierten.

Zuvor hatte Anne Finke in ihrer Begrüßungsansprache „Danke“ gesagt – gerichtet an die Planer der Baumaßnahme, an die Handwerker für deren reibungslose Zusammenarbeit, an die Eltern für deren Verständnis, an das Team, das den Alltag im Kindergarten aufrechterhielt, an die Kirchengemeinde als Träger für die organisatorische Unterstützung und insbesondere an die Gemeinde für die Finanzierung des Umbaus.

524.000 Euro investiert

Wie von Bauamtsleiter Dirk Vahlmann später zu erfahren war, betrugen die Baukosten, die die Gemeinde aufbrachte, insgesamt 524.000 Euro.

Die Geschichte dieses Umbaus ist von bemerkenswerter Zügigkeit geprägt: Der erste Spatenstich erfolgte, wie Anne Finke berichtete, im Mai des vergangenen Jahres. Das Richtfest wurde bereits gut einen Monat später gefeiert. Und schon am 16. Oktober 2018 konnten die Kinder der Sternengruppe die neuen Räume beziehen.

Und seither freuen sich alle Beteiligten über die Fertigstellung.

Das galt an diesem Freitag-nachmittag auch für die zahlreichen Besucher und Gäste. Hans-Jürgen und Andrea Schulten waren wegen ihres Enkels Matti gekommen. „Das ist richtig schön geworden“, meinte Andrea Schulten anerkennend.

Gut an bestehende Bausubstanz angegliedert

Bürgermeister Christian Vedder, einer der Ehrengäste, nahm sich neben dem Festtagstrubel die Zeit für eine kurze Bilanz: „Es hat alles sehr gut geklappt. Und es ist eine gute Sache für die Kinder.“ Lobende Worte hatte Vedder für die organische Art und Weise, wie der Neubau an die bestehende Bausubstanz angegliedert wurde: „Die Architektur ist erhalten worden. Das ist wie aus einem Guss.“ Und dieser Anbau sei auch zukunftsweisend: „Wir warten jetzt auf junge Familien mit Kindern.“

Das letzte Wort hatte eine absolute Fachfrau und Insiderin: Lina Vierhaus (Foto)

Kita-Erweiterung aus einem Guss

© Georg Beining

ist drei Jahre alt und fühlt sich sichtlich wohl im Ida-Kindergarten. Auf die Frage, wie sie das alles findet, antwortet sie kurz und bündig: „Schön!“ Und wo sie am liebsten spiele? „In der Puppenecke. Da bin ich gerne.“

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