Lobeshymnen auf Pfarrer Stefan Scho beim Priesterjubiläum

Priesterjubiläum

Die Glocken läuteten am Sonntag besonders lange. Denn Pfarrer Stefan Scho beging sein 25-jähriges Priesterjubiläum – und alle feierten mit.

von Katrin Sarholz

Südlohn

, 27.05.2019, 20:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lobeshymnen auf Pfarrer Stefan Scho beim Priesterjubiläum

Pfarrer Stefan Scho hält das Kunstwerk, das ihm zu seinem Priesterjubiläum überreicht wurde. © Katrin Sarholz

Von den Fahnenträgern der Vereine und Verbände umrahmt, begann der Dankgottesdienst für Pfarrer Stefan Scho in der St.-Vitus-Kirche. Und für einen festlichen musikalischen Rahmen sorgten die Vitus-Chorgemeinschaft, der Projektchor Cantabile mit den Kinder- und Jugendchören und Maria Lüdiger-Schmeing an der Orgel.

Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp hielt die Predigt für Scho und beglückwünschte die Gemeinde zu ihrem „sympathischen, wohlwollenden Pfarrer“. Er wünschte Scho, dass er ein Priester bleibe, der auf Menschen offen zugehe. In seiner Glückwunschrede im Haus Terhörne fügte Winterkamp später noch hinzu, Scho solle weiter so humorvoll und zufrieden bleiben. Er lobte den Jubilar als einen Priester, der dem Domkapitel keine Arbeit mache, aber die Predigt für sein goldenes Jubiläum würde er auch gerne vorbereiten.

Die Festhalle im Haus Terhörne war bis zum letzten Platz gefüllt. Viele Menschen aus der Gemeinde waren der Einladung gefolgt und wollten es sich nicht nehmen lassen, ihrem Pastor persönlich zu gratulieren.

Bürgermeister lobt überschwänglich

Bürgermeister Christian Vedder lobte in seiner Glückwunschrede Pastor Stefan Scho ebenfalls überschwänglich: „Einen besseren Pfarrer können wir uns gar nicht vorstellen.“ Bei ihm finde man Ruhe und immer ein offenes Ohr. Hans-Peter Merzbach, Vorstandssprecher vom Caritasverband Vreden/Ahaus, gab an, dass Scho seit 20 Jahren eine umfangreiche Bandbreite von Aufgaben im Caritasverband übernehme. Er unterstütze den Verband an ihrem Dienst am Evangelium und damit an ihrem Dienst am Menschen und überreichte ihm das Ehrenzeichen in Gold und eine Stola mit dem Zeichen der Caritas. Jochen Albers, Leiter des Henricus-Stifts und Pfarreiratsvorsitzender, begrüßte Stefan Scho als einen Mann, der das Prinzip vertrete, „nicht lange zu reden, sondern machen zu wollen“. Ernst Bennemann als Redner für die Heimatvereine Südlohn und Oeding und stellvertretend für alle Vereine und Verbände hatte einige Zahlen vorzuweisen. 67 Vereine gebe es in Südlohn und Oeding und mit vielen sei Scho eng verbunden. Der erste Pfarrer in der Gemeinde sei 1309 Pfarrer Theodoris gewesen, 30 Pfarrer folgten bis jetzt. Pfarrer Melchhaus war mit 41 Dienstjahren der Rekordhalter in der Gemeinde, aber wenn Scho weitere 25 Jahre in Südlohn bliebe, könne er ihn toppen, spornte Bennemann ihn an.

Stefan Scho selbst erklärte in seiner Ansprache, dass er nach seiner Zeit in Vechta ein wenig böse gewesen sei, als er die Pfarrstelle in Südlohn zugewiesen bekam, weil er lieber im Oldenburger Land geblieben wäre. „Aber jetzt“, sagte er und breitete lächelnd die Arme aus, „sind wir auf dem besten Weg!“ und schüttelte danach viele Hände.

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