Nach Brand unbewohnbar

Oeding Zum Raub der Flammen ist in der Neujahrsnacht ein Einfamilienhaus an der Moate in Oeding geworden.

01.01.2009 / Lesedauer: 2 min

Nach Brand unbewohnbar

<p>Alle Hände voll zu tun hatten die Feuerwehrleute aus Oeding und Südlohn, die den Brand eines Einfamilienhauses an der Moate löschen mussten. Die eiskalten Temperaturen sorgten für erschwerte Bedingungen. Beining</p>

Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar, die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf mehr als 100 000 Euro. Glück im Unglück: Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Brandursache war gestern noch ungeklärt.

Das neue Jahr war gerade 17 Minuten alt, als der Alarm den Löschzug Oeding der Freiwilligen Feuerwehr erreichte. Mit vier Fahrzeugen und 25 Feuerwehrmännern rasten die Retter unter der Leitung des stellvertretenden Löschzugführers Manfred Sicking zum Brand an der Moate. Beim Eintreffen loderten Flammen im Dachgeschoss. "Für uns galt es zunächst zu klären, ob sich noch Personen im Innern des Hauses aufhalten", berichtet Sicking. Anwohner hatten schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr angeklingelt, ohne dass es eine Reaktion gegeben hatte. Die Feuerwehr brach die Haustür auf, und unter schwerem Atemschutz drangen die Wehrmänner ein. Als feststand, dass sich niemand im Gebäude befand, konnten sie sich zurückziehen.

Von außen wurden nun die Flammen gelöscht. Zur Unterstützung rückte der angeforderte Löschzug Südlohn mit zwei Fahrzeugen und 25 Mann an, aus Borken traf die Drehleiter ein. Sie ermöglichte es, den Brand auch von oben anzugehen. Nach rund 30 Minuten hatten die Floriansjünger die Situation vollständig unter Kontrolle.

Für ein Problem besonderer Art sorgte die eiskalte Witterung: Die Minusgrade ließen das Löschwasser sofort auf dem Boden gefrieren. Nachbarn kamen mit Streusalz zu Hilfe, und auch der Bereitschaftsdienst des Ordnungsamtes eilte mit Streumitteln herbei, um die Rutschgefahr zu bannen. to

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