Neubau an der Vitusgrundschule kommt gut voran und soll 2020 pünktlich fertig werden

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Noch ist die St. Vitusgrundschule eine große Baustelle. Doch ein erster Blick in die neuen Klassenräume zeigt schon, wie hell und freundlich die neuen Räume einmal werden.

Südlohn

, 07.08.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es sind Sommerferien. Die St. Vitusgrundschule liegt still und verlassen im Ortskern. Die Tür ist abgeschlossen. Nur nebenan auf der Baustelle des Schulneubaus wird unter Hochdruck gearbeitet.

Aktuell sind die Bauarbeiter auf dem Dach beschäftigt und setzen gerade die Bewehrung für die Spannbetonbalken zusammen. Wenn die gegossen sind, ist der Rohbau weitestgehend abgeschlossen.

Baustelle gibt einen ersten Eindruck vom Gebäude

Beim Gang durch die Baustelle braucht es noch einige Phantasie, um sich die späteren eingerichteten Klassenräume vorzustellen. Einzig die großen Fensteröffnungen geben schon einen Eindruck von den späteren Lichtverhältnissen. Obwohl das Baugerüst rund um das Gebäude noch ziemlich viel Licht schluckt, präsentieren sich die Räume schon sehr hell und freundlich. Flure und Treppen sind allerdings noch durch einen Wald aus schweren Baustützen versperrt.

Arbeiten liegen gut im Zeitplan

Polier Reinhold Woltering ist guter Dinge. Trotz einiger kleinerer Verzögerungen liege die Baustelle insgesamt gut im Zeitplan. Wenn alles klappt, könnten sogar in dieser oder spätestens in der kommenden Woche die ersten Verblendarbeiten beginnen.

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Baustelle an der Vitusgrundschule macht gute Fortschritte

Trotz der Sommerferien gibt es an der Grundschule in Südlohn gerade viel zu tun. Auf der Baustelle der Vitusgrundschule wird gerade unter Hochdruck gearbeitet.
06.08.2019
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Der Blick auf die Fassade des Neubaus an der Vitusgrundschule. Die Arbeiten liegen aktuell gut im Zeitplan. © Stephan Teine
Der Blick auf die Fassade des Neubaus an der Vitusgrundschule. Die Arbeiten liegen aktuell gut im Zeitplan. © Stephan Teine
Innen wird das Bild aktuell noch durch die schweren Stempel bestimmt, die die Decken abstützen.© Stephan Teine
Gerade werden die letzten Bewehrungen für den Spannbeton auf dem Dach montiert. Wenn der gegossen wird, ist der Rohbau weitgehend abgeschlossen.© Stephan Teine
Der Blick vom Dach des Neubaus. © Stephan Teine
Oben auf dem Dach des Neubaus laufen gerade die letzten Arbeiten. © Stephan Teine
Oben auf dem Dach des Neubaus laufen gerade die letzten Arbeiten. © Stephan Teine
Schwindelfrei müssen die Bauarbeiter auch auf den schmalen Gerüsten rund um das Gebäude sein. © Stephan Teine
Innen wird das Bild aktuell noch durch die schweren Stempel bestimmt, die die Decken abstützen.© Stephan Teine
Der Durchbruch in den Bestandsbau ist auch noch nicht geschehen. Dort, im ersten Stock werden die beiden Gebäudeteile einmal verbunden.© Stephan Teine
Die großen Fensterflächen lassen jetzt schon viel Licht in die Räume – obwohl vor der Fassade noch die Baugerüste stehen. © Stephan Teine
Die großen Fensterflächen lassen jetzt schon viel Licht in die Räume – obwohl vor der Fassade noch die Baugerüste stehen. © Stephan Teine
Die großen Fensterflächen lassen jetzt schon viel Licht in die Räume – obwohl vor der Fassade noch die Baugerüste stehen. © Stephan Teine
Die großen Fensterflächen lassen jetzt schon viel Licht in die Räume – obwohl vor der Fassade noch die Baugerüste stehen. © Stephan Teine
Bis die Schule fertig ist, gibt es noch eine Menge zu tun. Läuft alles nach Plan, soll der Neubau Ende des ersten Quartals 2020 eröffnet werden.© Stephan Teine
Bis die Schule fertig ist, gibt es noch eine Menge zu tun. Läuft alles nach Plan, soll der Neubau Ende des ersten Quartals 2020 eröffnet werden.© Stephan Teine

Bürgermeister Christian Vedder ist auf Nachfrage etwas zurückhaltender mit seiner Einschätzung. Insgesamt sei der Rohbau weit vorangeschritten. „Unser Ziel ist es, zum Ende des ersten Quartals 2020 fertig zu sein“, sagt er. Aber je nachdem, wie der Winter ausfalle, könne sich da natürlich noch einmal alles Mögliche verschieben.

Er wirft dabei einen Blick zurück auf den Bau des Feuerwehrgerätehauses in Oeding. „Das war mein erstes Großprojekt als Bürgermeister“, sagt er. Durch den Wintereinbruch sei damals das Dach erst mit deutlicher Verspätung auf den Bau gekommen. Dadurch hatten sich alle weiteren Arbeiten innen verzögert.

Verwaltung rechnet mit Fertigstellung im ersten Quartal 2020

Entsprechend vorsichtig habe auch Bauamtsleiter Dirk Vahlmann den weiteren Ablauf der Bauarbeiten eingeschätzt. „Insgesamt sieht es aber wohl so aus, dass es passt“, erklärt Bürgermeister Christian Vedder.

Auch beim Blick auf die Finanzen zeigt sich Vedder mit dem Verlauf zufrieden. Dreiviertel der Arbeiten seien ausgeschrieben. Die Kosten lägen etwa 3 bis 3,5 Prozent über den Erwartungen. „Das hatten wir ja auch vor der Sommerpause den Politikern erklärt“, so Christian Vedder.

Insgesamt rechnet die Gemeinde mit Baukosten von rund 6,2 Millionen Euro.

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