Neuer Fitnessparcours soll Sportler aus beiden Ortsteilen verbinden

Bürgerstiftungsprojekt

Die Bürgerstiftung Südlohn-Oeding möchte in einem Waldstück der Kirchengemeinde am Gelände des Reit- und Fahrvereins in Pingelerhook einen "Mehrgenerationen-Outdoor-Bewegungs-Fitnessparcours" einrichten.

SÜDLOHN

, 12.02.2016, 18:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
In dem Waldbereich neben der Einfahrt zum Reitgelände soll der Mehrgenerationen-Outdoor-Bewegungs-Fitnessparcours entstehen.

In dem Waldbereich neben der Einfahrt zum Reitgelände soll der Mehrgenerationen-Outdoor-Bewegungs-Fitnessparcours entstehen.

Wie der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Hubert Epping, gestern im Gespräch mit unserer Redaktion berichtete, hat die Stiftung bereits mit den Verantwortlichen der katholischen Kirchengemeinde St. Vitus und St. Jakobus über die Bereitstellung des Grundstücks mitten zwischen den beiden Ortsteilen gesprochen. Von deren Seite gab es grünes Licht für die Pläne der Bürgerstiftung, die sich im Jahr 2007 für die Gemeinde gegründet hat.

Und auch die örtlichen Kommunalpolitiker hat Epping bereits für die Pläne begeistern können. Nachdem er die Pläne am Mittwoch im Rat vorgestellt hatte, änderte dieser mit einem einstimmigen Votum den Bebauungsplan im Bereich des Reitzentrums und ebnete damit den weiteren Weg für die Pläne der Bürgerstiftung.

Klares Ziel

"Unser Ziel ist es, dass die Anlage Anfang 2017 steht", hat Epping auch schon ein klares Ziel vor Augen, was die Realisierung angeht. Bis dahin will Epping mit der Bürgerstiftung noch kräftig für das Projekt werben.

"Wir wollen die Bürger ins Boot holen. Jeder kann mitmachen", betont Epping, dass der Parcours Angebote für alle Altersgruppen beinhalten soll. Welche modernen Outdoor-Fitness-Geräte dann später in dem Waldstück stehen werden, auch das sollen die Bürger als spätere Nutzer entscheiden.

Bindeglied für alle

Epping hofft jetzt darauf, dass Sportvereine, Schulen oder Kindergärten, aber auch Vereine, Verbände und auch einzelne Bürger Vorschläge machen, wie der auch als Bindeglied zwischen den Ortsteilen gedachte Fitness-Park aussehen soll. "Noch ist alles offen", meint Epping, der sich schon ein paar Anlagen angeschaut hat. Der passionierte Jogger jedenfalls kann sich gut vorstellen, dass der Park auf Gemeindemitte schnell zu einem Treffpunkt für Sportler und Fitnessfreunde wird. Und: Es soll auch einen Bereich geben, wo zum Beispiel eine Runde Skat gespielt werden kann.

Und was kostet so ein Pacours? Herbert Lenger, Geschäftsführer der Stiftung, berichtet, dass es in Köln vier solche Fitness-Parks gibt, die bis zu etwa 80000 Euro gekostet haben. Hubert Epping ist zuversichtlich, das Projekt mit Sponsoren stemmen zu können. Er hat bereits mit einigen Unternehmern in der Gemeinde gesprochen. Herbert Lenger ergänzt, dass der Stiftung bereits jetzt Spenden in einer Höhe von etwa 20000 Euro zugesagt wurden.

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