Richtig handeln, damit nichts anbrennt

Brandschutzerziehung

Sich im Brandfall richtig zu verhalten, das ist nicht nur wichtig, es will auch gelernt sein. Damit das in Südlohn funktioniert, hat die Freiwillige Feuerwehr ein ganzes Team gebildet, das sich mit Brandschutzerziehung und -aufklärung beschäftigt.

SÜDLOHN

, 30.03.2017, 15:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Detlev Robers, Provinzial Geschäftsstellenleiter (2.v.l.) übergab den Brandschutzkoffer an Leo Schrote, Christoph Kexel, Udo Wentholt und Corinna Lüttke (von links) von der Freiwilligen Feuerwehr Südlohn.

Detlev Robers, Provinzial Geschäftsstellenleiter (2.v.l.) übergab den Brandschutzkoffer an Leo Schrote, Christoph Kexel, Udo Wentholt und Corinna Lüttke (von links) von der Freiwilligen Feuerwehr Südlohn.

Der ehemalige Wehrleiter Leo Schrote, Christoph Kexel, Udo Wentholt, Corinna Lüttke, Friedhelm Tummel, Sven Hartog, Ralf Schmitz sowie Dirk Schrote - und damit Mitglieder aus beiden örtlichen Löschzügen - gehören zu dem Team der Freiwilligen Feuerwehr, das sich intensiv dem vorbeugenden Brandschutz und der Brandschutzerziehung in der Gemeinde beschäftigt.

Damit das Team noch schlagkräftiger arbeiten kann, hat Provinzial-Geschäftsstellenleiter Detlev Robers der Feuerwehr jetzt einen Brandschutzkoffer übergeben. Der Brandschutzkoffer enthält eine Ausstattung, die auf den Fall der Fälle vorbereitet: Mit Rauchwarnmelder, Verbrennungsdreieck, Notruftelefon, reichhaltigem Informationsmaterial, einer Atemschutzmaske und vielem mehr sind Brandschutzerzieher der örtlichen Feuerwehr nun für ihre Arbeit in Kindergärten und Schulen umfassend ausgerüstet. "Der Brandschutzkoffer hilft, Kinder für Brandgefahren zu sensibilisieren", sieht Leo Schrote darin "ein wichtiges Werkzeug für die praxisnahe und anschauliche Brandschutzerziehung vor Ort".

Einheitliche Konzepte

Schrote leitet die Arbeitsgruppe "Brandschutzerziehung" bei der Feuerwehr in Südlohn und ist selber schon seit über 20 Jahren mit dem Thema befasst. Der ehemalige Wehrführer ist auch Mitglied im Arbeitskreis Brandschutzerziehung im Kreis Borken. Darin geht es darum, für den Kreis einheitliche Konzepte zu entwickeln und die Kameraden der einzelnen Feuerwehren im Kreis bei Bedarf in der Brandschutzarbeit zu unterstützten.

"Feuer übt bei Kindern eine große Faszination aus. Deshalb ist es wichtig, dass sie früh lernen, welche Gefahren davon ausgehen und wie man sich verhalten kann", berichtet Leo Schrote. Er und sein Team erklären Kindern daher schon im Kindergarten, wie man Brände verhindert und wie man sich bei Brandgefahr verhält.

Projekttage

"In Südlohn und Oeding", so Schrote, "arbeiten die Erzieherinnen der Kindergärten meist selbstständig und besuchen am Ende der Projekttage ein Feuerwehrgerätehaus. In der Grundschule erhalten die Kinder dann Besuch von der Feuerwehr, um das Thema erneut ins Bewusstsein zu rücken und auf die Gefahren hinzuweisen.

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