Ein unnötiger Eklat

hzKommentar

Zur Diskussion über das geplante Kulturbürgerhaus lesen Sie einen Kommentar

Südlohn

, 20.09.2019, 14:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ja, für die Macher von Musikkapelle und Trägerverein des geplanten Kulturbürgerhauses ist es demotivierend: Nach zwei Rückschlägen und einem Neustart müssen die Vereinsvertreter nun im Rat hören, dass ihre Unterlagen für den Neustart den Rat überhaupt nicht erreicht haben. Der soll über etwas entscheiden, ohne dass er auch nur eine Basis für eine angemessene Diskussion hat.

Sicher, es ging zunächst „nur“ um Geld für eine Machbarkeitsstudie. Die Forderung der CDU, genau festzulegen, in welche Richtung diese gehen soll, ist aber durchaus berechtigt. Die gescheiterten Planungen und Zuschussersuchen vorher sprechen da eine deutliche und eindeutige Sprache. Hier gilt es, die Hausaufgaben beim neuen Anlauf noch besser zu machen.

Vor der Beauftragung eines Architekten sollte klar sein, wer oder was alles unter dem Begriff Kulturbürgerhaus zusammengefasst werden soll. Wer einmal darin seinen Platz finden könnte.

Noch wichtiger ist es, die Planung ganz gezielt auf Zuschussmöglichkeiten auszurichten. Ansonsten gibt es am Ende wieder tolle Pläne aber kein Geld, weil es dafür keine Fördertöpfe gibt.

Dass nun ein Mitglied des Fördervereins die Sitzung überrascht und erbost verlassen hat, zeigt auch auf, dass die Verwaltung offensichtlich nicht nah genug beim Verein ist. Würde hier mehr miteinander gesprochen, dann wäre so etwas nicht passiert.

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