Über die Getreideernte kann Landwirt Dirk Valtwies nicht klagen. Aber die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft allgemein bereiten ihm große Sorgen.
Über die Getreideernte kann Landwirt Dirk Valtwies nicht klagen. Aber die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft allgemein bereiten ihm große Sorgen. © privat/Terstegge
Kostenexplosion

Südlohns und Oedings Landwirte fühlen sich zunehmend unter Druck

Nur kurzfristig stehen die Räder auf Südlohns Äckern still. Nach einem Regentag geht es mit Hochdruck weiter mit der Getreideernte. Ungünstig sind Rahmenbedingungen und Perspektiven.

Trockenheit, Hitze, steigende Energie- und Futterpreise, sinkende Erlöse – das alles setzt auch den Landwirten in Südlohn und Oeding heftig zu. Schon seit 15 bis 20 Jahren sei zu beobachten, dass „die Vegetation zeitlich immer weiter nach vorne geschoben wird“, sagt Dieter Valtwies, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsvereins (LOV) Südlohn und Oeding. Auch in diesem Jahr ist man wieder früher dran als sonst: „10 bis 14 Tage“, schätzt Dieter Valtwies. Die Wintergerste ist bereits abgeerntet, bei Winterweizen und Triticale sei man noch „mittendrin“.

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Seit über 30 Jahren dem Medienhaus treu verbunden geblieben, zunächst in Steinfurt und jetzt in Ahaus. Hegt eine Leidenschaft für gute Geschichten, Menschen und ihre Schicksale.
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