UWG: Konstruktiver und sachlicher Politik mehr Raum geben

Wahlprogramm

SÜDLOHN/OEDING Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Südlohn-Oeding traf sich kürzlich, um das Programm zur Kommunalwahl am 30. August festzulegen. Für die nächsten fünf Jahre solle die konstruktive und sachliche Politik der UWG ausgeweitet und fortgeführt werden. Folgende Schwerpunkte hat sich die Partei für die Ratsarbeit gesetzt: Alle Entscheidungen sollen für den Bürger transparenter gemacht werden, heißt es in der Pressemitteilung der Partei.

07.07.2009, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
UWG: Konstruktiver und sachlicher Politik mehr Raum geben

Die Kandidaten der UWG wollen sich der Herausforderung stellen.

Antragsteller sollen in den Sitzungen Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen. Eine attraktive Gestaltung Südlohns und Oedings und die Stärkung der örtlichen Wirtschaft seien ein weiteres vorrangiges Ziel. Günstige Preise für Gewerbeflächen und stabile Gewerbesteuersätze spielten ebenso eine wichtige Rolle wie ein enger Austausch mit den Unternehmen, heißt es weiter.

Existenz nicht gefährden

Die UWG stehe hinter den landwirtschaftlichen Betrieben, damit ihre Existenz und Weiterentwicklung nicht gefährdet werde. Die Kosten zum Erhalt der Wirtschaftswege dürften nicht gänzlich auf die Landwirte abgewälzt werden. Weitere Schlagworte seien eine intensive Haushaltssanierung, die das Wohl der Bevölkerung berücksichtigt.

Erschwingliche Preise

Im Bereich Soziales sollen Voraussetzungen geschaffen werden, die zu Familiengründung ermutigen und Alleinerziehenden Unterstützung bieten. Der Bildungsauftrag sei durch weitere Stärkung der Kindergärten/Familienzentren zu gewährleisten. Familien mit Kindern seien gemeindliche Baugrundstücke zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Eine verstärkte Förderung der Jugendhäuser sei ein weiterer Schwerpunkt der UWG-Politik.

In der Schulpolitik sei es nötig, gemeinsam mit Schulen/Trägern die Entwicklungen zu beobachten, zu unterstützen und die nötigen Mittel bereit zu stellen, um den Aufträgen der Offenen Ganztagsschule mit integrativem Unterricht gerecht zu werden. Die Hauptschule müsse gestärkt und dauerhaft gesichert werden. Projekte wie "Wohnen im Alter" seien auch in Oeding zu verwirklichen.

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