Warten auf Bescheid für B70

Südlohn Bereits seit vielen Jahren gibt es Pläne, die B70 in Südlohn umzugestalten. In diesem Jahr könnte das Projekt Realität werden - vorausgesetzt die notwendigen Bewilligungsbescheide werden erlassen.

03.01.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Warten auf Bescheid für B70

<p>Sicherer soll die Verkehrssituation an der großen Durchfahrtstraße durch Südlohn für Fußgänger werden, wenn die B70 umgestaltet wird. Vorgesehen ist unter anderem eine Fußgängerquerung im Einmündungsbereich des Mühlenkamps. Heisterborg</p>

Die nötigen Mittel dafür hat die Gemeinde vorsorglich im Haushaltsplanentwurf für 2008 eingestellt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf schätzungsweise 350 000 Euro. Davon muss die Gemeinde jedoch nur einen verhältnismäßig geringen Teil selber tragen. Denn den Umbau der Fahrbahn übernimmt der Landesbetrieb Straßen NRW, während die Gemeinde für die "Seitenbereiche" zuständig ist. 90 000 Euro soll es kosten, Geh- und Radwege sowie einen Grünstreifen anzulegen. Da die Maßnahme zu 75 Prozent vom Land gefördert wird, blieben noch 22 500 Euro, die die Gemeinde schultern muss.

Attraktiver und sicherer

Geplant ist, dem Abschnitt vom Kreisverkehr bis in Höhe des Mühlenkamps ein neues Aussehen zu verleihen, wie der bereits im März vergangenen Jahres vom Landesbetrieb Straßen NRW vorgestellte Entwurf zeigt. Vorgesehen ist, die Fahrbahn auf 6,50 Meter zu verengen. Dafür werden an beiden Seiten der Straße, ein Meter breite Radwege und 1,50 breite Fußgängerwege angelegt. Darüber hinaus sollen 1,50 breite Grünstreifen mit Bäumen den Weg säumen - auch um der Strecke durch den Ort mehr Attraktivität zu verleihen.

Vor allem eins soll durch die Umgestaltung bewirkt werden: Die PKW- und LKW-Fahrer sollen ihre Geschwindigkeit drosseln, Fußgängern und Radfahrern im Gegenzug mehr Verkehrssicherheit geboten werden. Dazu beitragen soll auch eine neue Querungshilfe für Fußgänger im Einmündungsbereich Mühlenkamp. Ebenfalls wird eine Querungshilfe im Einmündungsbereich Kirchstraße in Höhe der Zuwegung der Kolpingstraße errichtet. Die Fußgängerampel an der Doornte bleibt weiter bestehen. In Höhe des Nordrings werden Bedarfsbushaltestellen geschaffen.

Zusätzlicher Radweg

Unklar ist noch, ob ein Radweg vom Baugebiet Scharperloh bis zum Lidl-Markt angelegt werden kann, der möglicherweise im Zuge des Umbaus der B70 realisiert werden könnte. Diese Frage wird derzeit noch vom Landesbetrieb geprüft. kh

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