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Digitale Woche Dortmund: Wo sich Digitalisierung sucht und findet

Digitale Woche Dortmund Gruppenbild
Bei der Digitalen Woche Dortmund (#diwodo) dreht sich alles darum, die Digitalisierung mittelständischer Unternehmen voranzutreiben. © Digitale Woche Dortmund
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Was ist das Besondere an der Digitalen Woche Dortmund? Was unterscheidet die #diwodo von anderen Digitalisierungs-Konzepten?

Kai Bünseler: „Das Besondere an der #diwodo ist die Bündelung digitaler Kompetenzen. Das Festival wurde 2016 von Dortmunder Digitalexperten ins Leben gerufen und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

Spezialisten verschiedenster Branchen, zum Beispiel aus IT oder Wirtschaftsförderung, haben sich zusammengetan, um zu zeigen, was sie können und um die Digitalisierung mittelständischer Unternehmen in der Region voranzutreiben.

Und Region ist hierbei auch genau das richtige Stichwort. Denn die Digitale Woche Dortmund hat einen starken Lokalbezug. Es geht darum, den Menschen vor Ort zu zeigen, wie Digitalisierung aussehen kann – und das mithilfe von Experten, die als vertrauensvolle Ansprechpartner in direkter Nähe zur Verfügung stehen.“

Digitale Woche Dortmund: Networking
Networking wird bei der #diwodo auch 2022 groß geschrieben. © Digitale Woche Dortmund

Welche Themen stehen bei der diesjährigen #diwodo im Fokus?

Bünseler: „Es ist uns grundsätzlich sehr wichtig, mit den Events am Puls der Zeit zu bleiben. Wir greifen aktuelle Digitaltrends und -entwicklungen auf, die für mittelständische Unternehmen momentan und in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Da geht es manchmal um „ältere“ Themen wie Social Media, die sich jedoch immer wieder im Wandel befinden. Genauso wichtig sind aber auch hochkomplexe Technologien wie Künstliche Intelligenz, Virtual Reality (VR) sowie Augmented Reality (AR) und Extended Reality (XR).

In diesem Bereich gibt es immer wieder neue spannende Tools und Entwicklungen, durch die sich das digitale Erleben noch einmal ganz neu gestalten lässt.

Aber auch digitale Lösungen wie CRM-Redaktionssysteme, die Steuerung von Geschäftsprozessen mithilfe von SAP oder Enterprise Ressource Planning-Konzepten spielen eine wichtige Rolle.“

Auf welche Zielgruppe sind die Events der #diwodo ausgelegt? Muss ich schon im digitalen Bereich arbeiten und mich dort auskennen, um passende Inhalte zu finden?

„Nein, die #diwodo ist offen für jeden, der sich in Dortmund mit IT befasst und ein Angebot hat, das anderen bei der Digitalisierung hilft, beziehungsweise für alle mittelständischen Unternehmen, die sich unbedingt (mehr) mit Digitalisierung befassen wollen.

Es gibt sowohl Events für digitale „Neulinge“ als auch für Digitalexperten, die bereits fundiertes Fachwissen mitbringen. Für Letztere bringt die #diwodo natürlich den großen Vorteil, dass sie sich mit anderen Digitalunternehmen vernetzen können.“, erläutert Kai Bünseler.

Welche Highlights erwarten die Besucherinnen und Besucher bei der #diwodo?

Kai Bünseler: „In diesem Jahr sind 86 Veranstalter mit von der Partie, die bei insgesamt 167 Events ihr digitales Können präsentieren. Jede Veranstaltung ist dabei ein kleines Highlight für sich.

Das Warm-Up findet zum Beispiel im Dortmunder U statt und ist erfahrungsgemäß immer ein sehr gelungener Auftakt in die Festivalwoche.

Kai Bünseler
Kai Bünseler (links im Bild) freut sich auf die zahlreichen Events rund um die Digitalisierung in Dortmund. © Digitale Woche Dortmund

Besonders freuen dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf die spannenden Einblicke, wenn große Institutionen ihre Türen und Tore öffnen. So präsentiert zum Beispiel die DOKOM21 exklusiv ihr Rechenzentrum, das ist sonst ein High Security Gebäude, das der Öffentlichkeit gar nicht zugänglich ist.

Ein weiteres Highlight ist die „Bits+Currywurst“-Veranstaltung im Signal Iduna Park. Wir freuen uns sehr, vor Ort absolute Digitalprofis wie Sascha Pallenberg (einer der bekanntesten deutschen Techblogger) zu Wort kommen zu lassen.

Außerdem sollten die Besucher den europaweit ausgeschriebenen XR Science-Award am Dienstagabend auf keinen Fall verpassen. Dabei handelt es sich um einen Preis für Extended Reality (XR)-Technologie, der vom Deutschen Institut für Virtuelle Realität (DIVR) ausgeschrieben wird.

Und auch der Gründungspreis Start to grow im Deutschen Fußballmuseum gehört definitiv zu den Highlights der Digitalen Woche Dortmund.“

In diesem Jahr finden viele Events ausschließlich Online oder als Hybridveranstaltung statt. Inwieweit hat die Corona-Pandemie die Digitalisierung aus Ihrer Sicht weiter vorangebracht?

„Klar, die Corona-Pandemie war ein echter Katalysator für die Digitalisierung. Es hat in dieser Zeit ein wichtiges Umdenken stattgefunden – statt Dienstreisen werden viele Dinge mittlerweile einfach per Videocall erledigt. Home Office wurde in vielen Unternehmen endlich möglich gemacht und gleichzeitig wurde die Reichweite vieler Veranstaltungen erhöht.

Ich kann in Berlin sitzen und mir ein Event aus NRW im Live-Stream anschauen. Gerade aus Sicht digitaler Dienstleister hat sich während der Pandemie dort sehr viel getan.

Wir hatten 2019 die letzte analoge #diwodo, 2020 wurde die gesamte Veranstaltung kurzfristig auf eine rein digitale Variante umgestellt, 2021 haben wir sie dann von vornherein als reine Online-Eventreihe angeboten.

In diesem Jahr freuen wir uns sehr, sowohl analoge, als auch Hybrid- und reine Online-Veranstaltungen anzubieten. Auf diese Weise können wir es viel mehr Menschen ermöglichen, an den Events teilzunehmen, auch wenn sie nicht vor Ort sein können.“ berichtet Bünseler.

Und weiter erklärt er: „Einige Veranstaltungen werden jedoch auch nur analog angeboten, zum Beispiel, wenn es um „anfassbare“ Erlebnisse geht, die per Streaming nicht möglich sind. Und auch der persönliche Austausch darf natürlich nicht auf der Strecke bleiben.

Wenn man den Abend nach den Veranstaltungen bei einem gemeinsamen Essen oder einem umfassenden Gespräch ausklingen lassen möchte, dann geht das einfach nicht digital.

Wie funktioniert die Anmeldung und wie kann ich an den Events teilnehmen?

Kai Bünseler: „2022 gibt es unter diwodo.de ein ganz neues Anmeldesystem, das eine schnelle, unkomplizierte und komfortable Anmeldung ermöglicht. Die Besucherinnen und Besucher legen einmalig ein Profil an, vermerken ihre digitalen Interessen und mithilfe einer künstlichen Intelligenz werden automatisch Events vorgeschlagen, die zum jeweiligen Profil passen.

Alternativ kann man passende Events über die Schlagwortsuche oder die Filterfunktion entdecken (zum Beispiel, wenn man nur an Online-Streams der Veranstaltungen interessiert ist, weil man nicht nach Dortmund reisen kann/möchte).

Dann einfach die Veranstaltung auswählen, auf „Dabei sein“ klicken und schon erfolgt die Anmeldung. Im Anschluss erhalt man eine Bestätigungsmail und kann sich das Event auf Wunsch direkt in seinen digitalen Kalender (zum Beispiel auf dem Smartphone) eintragen.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und auf den gemeinsamen digitalen Austausch!“

Digitale Woche Dortmund Logo
© Digitale Woche Dortmund

Weitere Infos:

https://diwodo.de/

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