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Ereignisreiche Zeitreise ins Mittelalter

Die Burg Altena thront auf einem steilen Felsen. Rauf geht’s zu Fuß oder mit dem Erlebnisaufzug. © Andreas Giesbrecht-Mantler
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Die Burg Altena wurde vor rund 900 Jahren auf einem Berg an der Lenne im Märkischen Sauerland errichtet. Hier erfahren Klein und Groß mehr über das Rittertum und das abenteuerliche Leben auf einer mittelalterlichen Wehrburg.

Den Weg hoch zur Burg können die Besucher entweder wie frühere Eroberer zu Fuß erklimmen und den Ausblick über die Stadt genießen oder unter Tage wandern und Einblicke in die Welt der Zwerge, Ritter und Handwerker bekommen.

Im Märkischen Kreis auf Zeitreise gehen

Wie das geht? Dank des Erlebnisaufzugs besteht die Möglichkeit, auf eine ereignisreiche Zeitreise zu gehen. Im Erlebnisstollen erzählen Burgherr Graf Dietrich und seine freche Stollenfledermaus Burghard spannende Geschichten, die mit sagenhaften Gestalten und Spezialeffekten jedermann zum Staunen bringen.

Für einen Tag mal Ritter sein

Klein und Groß nehmen an den Tafelfreuden, Jagden und Kämpfen der Adligen teil und lernen vieles über das Leben der Handwerker und Bauern. In der Ritterspielecke können sich die Burggäste Kettenhemden und Ritterhelme anlegen und mit Holzschwertern bewaffnet spielen.

Mittelalterliche und frühneuzeitliche Redewendungen sind auch heutzutage „in aller Munde“. In diesem Bereich werden zum Beispiel die Sprichwörter „Über die Wupper gehen“ oder „Einen Zacken zulegen“ detailgetreu erklärt.

Hinab ins Verlies der Burg Altena

Eins der beiden Burgverliese diente früher als Gefängnis. Hier erfährt der Besucher einiges über die Hexenverfolgung und schaut sich originale Folterwerkzeuge an. Durch ein „Angstloch“ wurden Gefangene mit einem Seil in den weiteren Kerker der Burg herabgelassen, in dem es weder Licht noch Frischluft gab. Mutige können heutzutage einen Blick hineinwagen.

Ein weiteres Highlight ist die älteste und somit erste ständige Jugendherberge der Welt, die 1914 in der Burg Altena eingerichtet und noch heute im Originalzustand zugänglich ist.

Weitere Infos:

www.maerkischer-kreis.de