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Die Welt des Bergbaus entdecken in Bochum

Einblick ins Deutsche Bergbau-Museum in Bochum.
Einblick ins Deutsche Bergbau-Museum in Bochum. © P L ZZO photography
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Vier Rundgänge – Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze und Kunst – führen über Tage durch das Deutsche Bergbau-Museum Bochum. Über 3000 Exponate vermitteln damit die Bandbreite des technikhistorischen Museums. Mit dem Anschauungsbergwerk werden die Einblicke in die Facetten des Bergbaus auch unter Tage vermittelt.

Auf dem gut 1,2 km langen untertägigen Streckennetz erhalten Besuchende Eindrücke vom Alltag unter Tage und von den technischen Entwicklungen im Bergbau. Und wer dann noch hoch hinaus will: Vom Fördergerüst der ehemaligen Zeche Germania aus, dem größten Exponat des Hauses, reicht der Blick schließlich weit über das Ruhrgebiet und die vom Bergbau geprägte Region.

Deutsches Bergbau-Museum Bochum: Führungen über und unter Tage

Führungen über und unter Tage, Mitmachaktionen und Workshops für Kinder und Jugendliche, Veranstaltungen und Vorträge, Formate mit ehemaligen Bergleuten sowie Audioguides für die Rundgänge und eine eigene App bieten vielfältige und spannende Ansätze, das Museum analog und digital zu erkunden.

Aktuell zeigt das Museum die BMBF-geförderte Sonderausstellung „Gras drüber … Bergbau und Umwelt im deutsch-deutschen Vergleich“. Im Mittelpunkt stehen dabei die Auswirkungen von Bergbau auf Mensch und Umwelt in drei Revieren und zwei Staaten: der Steinkohlenbergbau in der BRD sowie in der DDR der Lausitzer Braunkohlentagebau und die Gewinnung von Uranerz in den Wismut-Gebieten. „Gras drüber …“ will dabei im wahrsten Sinne unter die Grasnarbe schauen und bietet Gelegenheit, Vorhaben und Köpfe der Rekultivierung und Umweltpolitik auf beiden Seiten der Mauer kennenzulernen.

Dabei werden die wechselseitigen Verflechtungen auf politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene dargestellt. Präsentiert werden bis zum 15. Januar 2023 auch Objekte mit hohem Alltagsbezug, die erstmals in Museen zu sehen sind, darunter auch ein Original Baumhaus aus dem Hambacher Forst.

Forschungsmuseum der Leipniz-Gesellschaft

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum – gegründet 1930 – ist eines von acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft. Erforscht, vermittelt und bewahrt wird epochenübergreifend die Geschichte der Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung von Georessourcen. Zu den forschenden Bereichen gehören: Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Materialkunde, Montanarchäologie sowie das Forschungslabor und das Montanhistorische Dokumentationszentrum (montan.dok).

Weitere Infos unter: www.bergbaumuseum.de

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