Tipps von den Garten-Profis

Schnecken im Garten: Wie wird man sie los?

Schnecken sind der Albtraum vieler passionierter Hobbygärtner. Aber was kann man gegen die gefräßigen Gartenbesucher tun? Und was bringen Hausmittel wie die klassische Bierfalle?
Was kann man gegen Schnecken im Garten tun? Das Gartencenter Pötschke aus Schwerte gibt wichtige Tipps. © Elles Rijsdijk/Adobe Stock

Sie haben fast unbändigen Hunger und sind der Schreck vieler Gartenbesitzer: Schnecken.

Sie hinterlassen zahlreiche angeknabberte Blätter und haben es vor allem auf Salatpflanzen, Erdbeeren, Gurken und Zucchini abgesehen. Aber auch Basilikum, Dahlien, Sonnenblumen und Rittersporn stehen auf ihrer Speisekarte.

Für Hobbygärtner stellt sich da schnell die Frage: Wie werde ich lästige Schnecken los?

Die besten Tipps gegen Schnecken im Garten: Was hilft wirklich?

  • Schneckenkorn: Gegen Schnecken ist es zulässig, Schneckenkorn zu verwenden. Das Granulat ist eines der wirksamsten Mittel gegen die Schädlinge. Wer das Fraßgift bereits im Frühjahr streut, kann einer Schneckenplage zuverlässig vorbeugen. Beim Kauf sollten Gärtner darauf achten, dass das Schneckenkorn den Wirkstoff Eisen-III-Phosphat beinhaltet – dieser ist für Igel und Haustiere ungiftig. Hier bietet beispielsweise das Gartencenter Pötschke aus Schwerte eine besondere Lösung, die sogar für den biologischen Landbau zugelassen ist. Diese Form des Schneckenkorns ist zudem umweltfreundlicher als das oftmals verwendete Metaldehyd.
  • Schneckenzäune: Wer den gefräßigen Schädlingen nicht mit Gift zu Leibe rücken möchte, kann sogenannte Schneckenzäune aufstellen. Diese gelten als sehr wirksam, da sie aufgrund ihrer umgebogenen Kanten für Schnecken quasi unüberwindbar sind. Sie können um ganze Beete sowie um einzelne Pflanzen gesetzt werden Nicht gänzlich unüberwindbar, aber immerhin hinderlich ist es für die Schädlinge auch, wenn Beete mit Sägemehl, Steinmehl oder Branntkalk umgeben werden. Denn diese Substanzen wirken entfeuchtend, was Schnecken gar nicht mögen. Der NABU empfiehlt eine breite von 30 Zentimetern bei dieser Art von „Sperrstreifen“.
  • Eigelege vernichten: Die Eigelege zu vernichten, ist auch für Gartenbesitzer hilfreich im Kampf gegen die Schädlinge. Die Schnecken produzieren bis in den Herbst hunderte Eier: Wer diese sucht und zerstört, kann damit der Schneckenplage im nächsten Jahr vorbeugen. Für ihre Eiablage bevorzugen Schnecken versteckte Orte wie unter Regentonnen, Pflanzenkübeln oder Steinen. Die Eier können einfach im Hausmüll entsorgt werden.
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  • “Unbeliebte” Pflanzen verwenden: Schnecken sind tatsächlich recht wählerisch, wenn es um ihre Ernährung geht. Der beste Weg, damit Schnecken gar nicht erst in den eigenen Garten kommen, ist es, „unbeliebte“ Pflanzen zu verwenden. So werden zum Beispiel Thymian, Salbei, Geranien, Tomaten, Kartoffeln oder Lauch sehr selten oder gar nicht von Schnecken angerührt.
  • Bierfalle gegen Schnecken?: Die berühmte Bierfalle ist nur innerhalb eines Schneckenzauns sinnvoll, da das Bier für Schnecken einen derart anziehenden Geruch hat, dass es sonst noch mehr Schädlinge – zum Beispiel auch aus angrenzenden Gärten – anlockt. Wer sein Beet aber weiträumig mit Schneckenzäunen umgeben hat, kann Schnecken, die sich noch innerhalb des Beetes befinden, mit Bierfallen durchaus bekämpfen. Dazu ein halbvolles Glas mit Bier in den Boden eingraben und ein paar Zentimeter rausragen lassen. Die Schnecken werden von dem Bier angezogen und ertrinken schließlich darin. Der Nachteil: Das Glas kann auch für Insekten und Käfer zur Falle werden.

Weitere Gartentipps von den Profis

Das Gartencenter Pötschke aus Schwerte gibt Gartenbesitzern regelmäßig Tipps zur Pflanzenpflege – damit die Freude an Rosen, Hortensien und Co. ein klein wenig länger anhält.

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