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Wahr oder falsch?

Schützt die Zeckenimpfung vor Zecken?

Ist man mit einer Zeckenimpfung wirklich vor Zecken geschützt? Die AOK erklärt, was an diesem Gesundheitsmythos dran ist.
Ein Zeckenbiss kann zu ernstzunehmenden Erkrankungen wie FSME oder Borreliose führen. Mit einer Impfung ist man gegen die Erreger gut geschützt. © AOK/hfr

Schützt die Zeckenimpfung vor Zecken? Nein, das stimmt nicht. Der Frühling lockt mit ersten Wanderungen. Ein guter Zeitpunkt, auch an eine Zeckenimpfung, die nach dem 12. Lebensmonat zugelassen ist, zu denken. Diese schützt nicht vor dem Biss einer Zecke, aber vor einer Krankheit, die durch Zecken übertragen werden kann: Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Denn der eigentlich harmlose Biss einer Zecke kann gefährlich werden, wenn das Tier FSME-Viren oder Borreliose- Bakterien überträgt, die in die Blutbahn eindringen und Infektionen verursachen können.

AOK

Was tun beim Zeckenbiss?

Wenn sich eine Zecke festgebissen hat, ist es wichtig, diese möglichst schnell zu entfernen. Mit einer speziellen Zeckenzange oder einer Zeckenkarte lässt sie sich meist gut herausziehen.

Wie kann man sich vor einem Zeckenbiss schützen?

Als Zeckenschutz ist helle Kleidung hilfreich, da man Zecken gut darauf erkennen kann. Lange Hemden und Hosen, geschlossene Schuhe und eine Kopfbedeckung schützen bei Spaziergängen im Wald oder querfeldein. Am besten die Hosenbeine in die Socken stecken.

Auch Insektenschutzmittel kann helfen. Nach einem Ausflug in die Natur sollten Kopf, Nacken, Kniekehlen und Achselhöhlen nach Zecken abgesucht werden. Denn Zecken bevorzugen gut durchblutete, dünne Hautstellen, so die AOK-Experten.

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