Denken und Losbauen

„Mini Metro“: Mal schnell die U-Bahn bauen

Eine gut funktionierende U-Bahn ist ein Segen - und höllisch schwierig zu organisieren. Wer das mal selbst erleben will, hat in „Mini Metro“ die Chance, ordentlich ins Schwitzen zu kommen.
Die Linien auf der Halbinsel und die auf dem Festland müssen schlau verbunden werden. © Dinosaur Polo Club/dpa-tmn

Für die einen ist es nur eine U-Bahn, für die anderen ein faszinierendes Verkehrssystem voller toller technischer Möglichkeiten. Gerade für letztere könnte „Mini Metro“ eine gute Möglichkeit zum Tüfteln, Denken und Losbauen sein.

Das kleine Spiel für PC, Mac und Apple Arcade macht Spielerinnen und Spieler nämlich zum U-Bahnplaner. Auch auf etlichen realen Städten nachempfundenen Karten werden fröhlich Linien geplant und verbunden, Brücken gebaut oder Tunnels gegraben. Dabei wächst der Bedarf nach unterirdischem Transport stetig an, mehr Haltestellen eröffnen und müssen verbunden werden, mehr Linien werden benötigt. Wer bestimmte Transportmengen erreicht, erhält weitere Linien, Tunnels oder Fahrzeuge hinzu.

Anspruchsvolle Fahrgäste brauchen schlaue Routen

Doch damit nicht genug. „Mini Metro“ macht es Spielerinnen und Spielern schwer: Die virtuellen Fahrgäste wollen nicht einfach nur U-Bahn fahren. Sie wollen zum Beispiel von einer Viereck-Station zu einer Kreis-Station oder einer Kreuz-Station. Die Linien und Umsteigepunkte müssen als schlau geplant sein, damit es nicht zu Staus und Gedränge auf den Bahnsteigen kommt. Läuft eine Station zu voll, ist das Spiel verloren.

Wer in einer Stadt bestimmte Passagiermengen erreicht, schaltet weitere Städte frei. Die haben teils ganz eigene Bedingungen. Im ägyptischen Kairo etwa sind die Waggons besonders klein, auf der Tokyo-Karte rauscht der Shinkansen im Eiltempo durch die Karte. Dadurch und durch weitere Spielmodi wie Endlos oder Kreativ hat „Mini Metro“ einen sehr hohen Wiederspielwert.

„Mini Metro“ gibt es via Steam für PC, Mac und Linux (rund 8 Euro) und als Teil von Apples Spieledienst Arcade für iOS-Geräte, Apple TV und Mac zum Preis von rund 5 Euro im Monat.

dpa

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