Rezept-Ideen

Süß mit Obst oder deftig mit Kürbis: So gelingen herbstliche Crumbles

Wenn es mal wieder schnell gehen muss, ist der Crumble ein Nachtischklassiker. Besonders der Herbst hat kulinarisch einiges zu bieten, das sich mit Streuseln zu einem Dessert zaubern lässt.
Über Pflaumen- oder andere Obst-Stückchen in der Auflaufform Streusel aus Mehl, Zucker und Butter geben und etwa 25 Minuten backen bis die Brösel goldgelb sind und fertig ist der Crumble. © picture alliance/dpa/dpa-tmn

Um überschüssiges oder überreifes Obst einfach und schnell weiterzuverarbeiten, ist Crumble ideal. Was auf Deutsch einfach nur „Streusel“ heißt, ist in der englischen und nordamerikanischen Küche eine beliebte Zwischenmahlzeit oder ein Nachtisch.

Dafür wird Obst locker mit Streuseln aus Mehl, Butter und Zucker bedeckt und im Ofen gebacken – ein Kuchen ohne Boden sozusagen. Inzwischen gibt es aber auch herzhafte Varianten mit Gemüseresten. Die Resteexperten von „Zu gut für die Tonne“ geben Anregungen für Crumble-Variationen:

Der Klassiker mit Äpfeln

Für ein Apple-Crumble werden Äpfel gewaschen, geschält und wahlweise in Spalten oder Würfel geschnitten. Darüber wird Zitronensaft geträufelt. Die Apfelstückchen kommen dann in eine Auflaufform oder auf ein Backblech. Für die Streusel 75 g Mehl, 60 g Zucker mit 50 g kühler, aber weicher Butter vermengen und dann zügig mit den Händen zu Bröseln verkneten und gleichmäßig auf den Früchten verteilen.

In der veganen Variante lässt sich die Butter einfach durch eine pflanzliche Margarine ersetzen. Anschließend im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad circa 20 bis 25 Minuten backen, bis die Streusel eine schöne goldgelbe Farbe angenommen haben.

Alternative Crumble-Variationen

Die Streusel lassen sich etwa mit Haferflocken, gehobelten Mandeln oder Walnüssen noch knuspriger machen. Auch Rosinen, Honig und Gewürze wie Zimt, Muskatnuss, Ingwer oder Vanille eignen sich hervorragend zum Verfeinern. Es muss auch kein Apfel sein. Für einen Obst-Crumble lassen sich gerade Früchte, die bereits Druckstellen aufweisen und schon etwas länger liegen, etwa auch Birnen, Pflaumen oder Quitten.

Herzhafte Gemüse-Crumble

Für einen Kürbis-Crumble den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Öl mit Gewürzen nach Wahl mischen und zusammen mit den Kürbisspalten in eine Auflaufform geben. Für die Streusel Butter oder Margarine mit Haferflocken oder Mehl und Parmesan mischen, Salz hinzugeben und über den Kürbis verteilen. Im Backofen etwa 25 Minuten bei 200 Grad goldbraun backen. Auch andere Gemüseresten eignen sich, etwa Zucchini, Lauch oder Paprika, wahlweise gemischt mit Schinken.

Für einen Rote Bete-Apfel-Crumble Rote Bete 45 bis 60 Minuten kochen oder vorgekochte verwenden. In schmale Spalten schneiden und mit etwas Essig mischen. Äpfel in Spalten schneiden, mit der Roten Bete mischen, würzen und in eine Auflaufform geben. Streusel aus Butter, Mehl und wahlweise Parmesan drüberstreuen und bei 200 Grad im Ofen etwa 25 Minuten backen. Das passt ideal zu Fischgerichten.

Der Artikel „Süß mit Obst oder deftig mit Kürbis: So gelingen herbstliche Crumbles“ stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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