Ukraine-Krieg

Unterstützung für die Ukraine: Russland droht Milliardär Elon Musk

Tech-Milliardär Elon Musk hat die Ukraine im Krieg mit Satelliten-Internet unterstützt. Deswegen droht ihm Russland nun mit Konsequenzen.
Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX hat der Ukraine Anlagen zur Nutzung des Starlink-Satellitennetzes zur Verfügung gestellt – damit bekommt man schnelles Internet aus dem All.
Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX hat der Ukraine Anlagen zur Nutzung des Starlink-Satellitennetzes zur Verfügung gestellt - damit bekommt man schnelles Internet aus dem All. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Der Chef der russischen Raumfahrt-Behörde, Dmitri Rogosin, hat Tech-Milliardär Elon Musk mit Konsequenzen für die Versorgung der Ukraine mit Satelliten-Internet gedroht.

Musks Raumfahrtfirma SpaceX hatte dem von Russland angegriffenen Land Anlagen zur Nutzung ihres Starlink-Satellitennetzes zur Verfügung gestellt. Damit bekommt man schnelles Internet aus dem All. Für ukrainische Behörden und Truppen war das hilfreich, wenn Mobilfunk und lokale Internet-Zugänge ausfielen.

Rogosin schrieb nun beim Chatdienst Telegram, Musk sei „an der Versorgung faschistischer Kräfte in der Ukraine mit Mitteln militärischer Kommunikation“ beteiligt gewesen. Dafür werde er sich „wie ein Erwachsener“ verantworten müssen.

Raumfahrt-Chef: Russland könnte Nato-Länder vernichten

Musk reagierte bei Twitter mit einem Scherz: „Wenn ich unter geheimnisvollen Umständen sterben sollte – war gut, euch gekannt zu haben.“ Musk ist auch Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla und versucht gerade, Twitter zu kaufen.

Roskosmos-Chef Rogosin ist ein lautstarker Unterstützer des russischen Angriffs auf die Ukraine und spricht unter anderem von einem Krieg, in dem es um das Überleben Russlands gehe.

So schrieb er ebenfalls bei Telegram, dass Russland die Nato-Länder in einem Atomkrieg binnen einer halben Stunden vernichten könne – „aber wir dürfen ihn nicht zulassen, weil die Folgen eines nuklearen Schlagabtauschs sich auf den Zustand unserer Erde auswirken würden“.

dpa

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