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Wegen rasant steigender Infektionszahlen: Virologe Streeck rechnet mit strengeren Maßnahmen

Die epidemische Lage soll im November auslaufen, doch die Corona-Zahlen steigen wieder an. Der Virologe Hendrik Streeck rechnet deshalb damit, dass wieder Maßnahmen verschärft werden können.
Virologe Hendrik Streeck im Studio der Welt. © Welt

In der Corona-Pandemie ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen deutlich gestiegen. Nach 72,9 am Vortag lag der Wert am Mittwoch bei 79,2, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Eine Woche zuvor hatte die Inzidenz 52 betragen. Bundesweit ist die Inzidenz sogar noch viel stärker angestiegen: Lag sie vor gut einer Woche noch auf dem aktuellen Niveau der NRW-Inzidenz, ist sie inzwischen auf 118 gestiegen.

Trotzdem haben die Ampel-Parteien an diesem Mittwoch angekündigt, die epidemische Lage im November auslaufen zu lassen. Bis März 2022 sollen dann übergangsweise in den Bundesländern individuelle Maßnahmen beschlossen werden. Der Virologe Hendrik Streeck geht davon aus, dass einige Corona-Schutzmaßnahmen auch im Herbst und Winter gelten werden. Auch eine Verschärfung der Maßnahmen sei demnach nicht ausgeschlossen.

rej/dpa

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