Ein Bild aus vergangenen Tagen, in denen in der Eissporthalle am Ligusterweg noch Eissport möglich war. 2018 hat der der Rat der Stadt Unna den Abrissbeschluss gefasst, den die Bürger allerdings mit einem eigenen Votum aufhoben.
Ein Bild aus vergangenen Tagen, in denen in der Eissporthalle am Ligusterweg noch Eissport möglich war. 2018 hat der der Rat der Stadt Unna den Abrissbeschluss gefasst, den die Bürger allerdings mit einem eigenen Votum aufhoben. © Hennes
Politik

Kostenschock für den Eissport: Kommt jetzt ein zweiter Bürgerentscheid?

Die Kostenschätzungen für eine Sanierung der Eissporthalle haben eine Schockwirkung gesetzt. Kritiker werfen ein, dass genau dies auch die Absicht gewesen sei: Das Projekt solle kaputtgerechnet werden.

Selten hat man die Entscheidungsträger der Politik in Unna so still erlebt wie nach der Präsentation der Sanierungsszenarien für die Eishalle. Baukosten von 12,5 Millionen Euro mindestens, jährliche Belastungen zwischen 1,3 und 1,7 Millionen Euro für Betrieb und Abschreibung: Diese Zahlen haben spürbar „gesessen“, als sie am Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt wurden. Ohne Aussprache über das Gehörte ging es für die Ratsleute im Anschluss erst einmal in eine Pause: Raus vor die Tür, Luft holen, rauchen.

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CDU wirft Gedanken an einen Neubau auf

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Redakteur
Verwurzelt und gewachsen in der Hellwegbörde. Ab 1976 Kindheit am Hellweg in Rünthe. Seit 2003 Redakteur beim Hellweger Anzeiger. Hat in Unna schon Kasernen bewacht und grüne Lastwagen gelenkt. Aktuell beäugt er das politische Geschehen dort und fährt lieber Fahrrad, natürlich auch auf dem Hellweg.
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