Corona-Pandemie

Mit Video: Genesenen-Nachweis gibt‘s auch fürs Handy

Wer als genesen gilt, muss das an vielen Stellen nachweisen. Was viele ehemals mit dem Coronavirus Infizierte nicht wissen: Auch diesen Nachweis gibt es in digitaler Form fürs Handy.
Redakteur Dirk Becker hat es schon – das digitale Genesenenzertifikat. Wer darauf verzichten möchte, viel Papier als Nachweis mitzunehmen, kann eine Apotheke ansteuern. © Udo Hennes

Ich gehöre zu denen, die schon eine Corona-Infektion durchgemacht haben – trotz doppelter Impfung erwischte es mich im November 2021. Ein PCR-Test am 25. November brachte die entsprechende Gewissheit. Inzwischen gelte ich als genesen – und ich fühle mich auch gut.

Was mich bislang wirklich genervt hat, war die Aussicht, die fünfseitige Quarantäneanordnung als Nachweis mitnehmen zu müssen. Recherchen haben mich allerdings längst beruhigt. Das entsprechende Zertifikat, wie ich es von meinen Corona-Schutzimpfungen kenne, gibt es auch digital fürs Handy.

In der Hansa-Apotheke in Unna habe ich mir den entsprechenden QR-Code geben lassen. Seit dem 24. August 2021 gibt es die Möglichkeit, entsprechende Genesenenzertifikate in den Apotheken zu bekommen. Wer eine entsprechende Apotheke in der Nähe sucht, kann sie ganz leicht über das Verbraucherportal www.mein-apothekenmanager.de finden.

PCR-Nachweis und Ausweis sind erforderlich

Genesene müssen den Personalausweis (oder ein anderes gültiges Ausweisdokument mit Lichtbild) und den Nachweis eines positiven PCR-Tests (z.B. mittels ärztlicher oder behördlicher Bescheinigung) vorlegen. Wichtig: Der PCR-Test muss mindestens 28 Tage zurückliegen, darf aber nicht älter als 180 Tage sein. Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Thomas Dittrich betont: „Für Patientinnen und Patienten ist das Angebot kostenfrei. Die Apotheke erhält vom Bundesamt für Soziale Sicherung – wie bei den anderen Zertifikaten – eine Vergütung von 5,04 Euro plus Mehrwertsteuer.“

Omikron sorgt auch für mehr Genesene

Die Omikron-Welle, die viele Neuinfektionen mit sich bringt, sorgt mit entsprechender zeitlicher Verzögerung dafür, dass sich auch immer mehr Menschen mit ihrem Genesenen-Dasein auseinandersetzen müssen. Viele werden das Angebot nutzen wollen, denn spätestens in der warmen Jahreszeit, wenn lockere Kleidung und leichtes Gepäck wieder angesagt sein werden, wird die seitenlange Quarantäneanordnung lästig. Da ist der schnelle Griff zum Smartphone deutlich bequemer.

Nach dem Einscannen des QR-Codes in die CovPass-App und die Corona-Warnapp wird nun über meinen bisherigen Impfzertifikaten das Genesenenzertifikat angezeigt – mit einer Gültigkeit bis zum 24. Mai 2022. Um auch danach geschützt zu sein, werde ich mich boostern lassen, sobald ich das nach der überstandenen Corona-Infektion darf.

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