800 Vredener laufen für die Hirntumorhilfe

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Die Resonanz war riesig und erfreute die Organisatoren: Über 800 Läufer haben am Samstag den Lauf zugunsten der Deutschen Hirntumorhilfe unterstützt.

Vreden

, 18.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Mehr als 800 Kinder, Frauen und Männer beteiligten sich am Samstagnachmittag im Stadtpark am Informationslauf zugunsten der Deutschen Hirntumorhilfe. Ansgar Nienhaus, Marina Nienhaus, Lisa Baumeister, Bernd Hilbolt und Knut Milas organisierten die Veranstaltung, unter dem Motto „Mitläufer gesucht – Laufen ist Kopfsache“.

Informieren und Spenden sammeln

„Wir möchten mit dem Lauf über den Verein der Hirntumorhilfe informieren und gleichzeitig Spenden sammeln, um die Psychoonkologische Beratung und die weiteren Aufgaben der Hilfseinrichtung zu fördern“, erklärte Bernd Hilbolt.

Die Organisatoren sind davon überzeugt, dass noch viele Gelder in die Forschung für neue medizinische Möglichkeiten zur Heilung eines Hirntumors fließen müssen. Sie wissen alle wie schlimm die Krankheit ist und haben in ihren Familien selber schmerzlich erfahren, dass ein Hirntumor noch nicht heilbar ist. Am Samstag strahlten die fünf gemeinsam mit den vielen Helfern vor Freunde und waren überwältigt von der riesengroßen Resonanz auf den Lauf.

Themen-Shirt für die Läufer

Die Sparkasse Westmünsterland und viele weitere private Spender hatten ihnen einen Zuschuss von zehn Euro für jeden teilnehmenden Läufer als Spende für die Hirntumorhilfe zugesagt. Eine Vredener Metzgerei, eine Bäckerei und weitere Unternehmen unterstützten die Hilfsaktion mit Spenden für die Bewirtung der Teilnehmer nach dem Lauf. Vor der Laufrunde hatten sich viele Teilnehmer das extra für den Lauf bedruckte Themen-Shirt angeschafft und damit auch noch gespendet.

800 Vredener laufen für die Hirntumorhilfe

Die Organisatoren des Laufes (v.l.): Ansgar Nienhaus, Marina Nienhaus, Lisa Baumeister, Bernd Hilbolt, hinten Knut Milas. © Anne Rolvering

Beim Informationslauf zählte nicht die Leistung, sondern allein die Teilnahme, so durfte gejoggt, gewalkt oder spaziert werden. Luis Tenbeitel nahm mit seiner ganzen Familie am Lauf teil. Sein Vater hatte den Hund dabei, seine Oma lief mit und die Schwester war mit ihrer gesamten Handballmannschaft gekommen.

Viele Familien, Lauftreffs, Nachbarschaften, Freunde oder Arbeitskollegen liefen den 2,5 Kilometer umfassenden Rundkurs durch den Stadtpark nicht nur einmal, sondern öfter.

Verpflegungsstation

Tim Slaba feuerte sie als Moderator am Start- und Zielpunkt an und kannte viele Läufer mit Namen. Direkt hinter ihm befand sich die große Verpflegungsstation mit kühlen Getränken, Bratwurst und Kaffee mit selbst gebackenen Kuchen. Im „Wachtel-Käfig“, unterhalb des Georgskindergartens, standen außerdem eine Hüpfburg, eine Schminkstation und eine Buttonmaschine, als attraktive Aktionen für die Kinder.

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Läufern, den Sponsoren und allen Helfern, die mit Sicherheit dafür sorgen, dass eine große Spendensumme für die Hirntumorhilfe zusammen kommt,“ erklärte Bernd Hilbolt und freute sich mit allen Organisatoren des Informationslaufes über den großen Erfolg.

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