Archäologische Grabungen am Rathaus Vreden werden vorbereitet – Alstätter Straße gesperrt

Grabung in Vreden

Bald wird wieder gegraben in der Vredener Innenstadt – und alle, die sich für Heimatgeschichte interessieren, dürfen gespannt sein: Was werden die Archäologen freilegen? Es gibt Vermutungen.

Vreden

28.05.2019, 19:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Archäologische Grabungen am Rathaus Vreden werden vorbereitet – Alstätter Straße gesperrt

Vor dem Rathaus wird schon das Pflaster aufgenommen, damit die Archäologen des LWL am Montat, 3. Juni, mit ihren Grabungen starten können. © Markus Gehring

Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs sind angerückt mit Bagger und Man-Power: Am Montag starten die Archäologen vom LWL Archäologie für Westfalen mit ihren Grabungen am Vredener Rathaus. Bevor die Kanal- und Oberflächenarbeiten im Rathausumfeld beginnen, sollen die archäologischen Bodendenkmäler freigelegt und dokumentiert werden. Und der Bauhof hat am Dienstag schon einmal mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen und das Pflaster direkt vorm Burggebäude aufgenommen.

Burgturm und Stadttor

Vor der Burg und den vier Skulpturen sowie auf der Fläche zwischen Rathaus und der Burgschänke sollen die Archäologen am Montag, 3. Juni, aktiv werden. Das teilte Dirk Lippmeyer von der Abteilung Tiefbau im Vredener Rathaus auf Anfrage der Redaktion mit. Er weiß zu berichten, dass allseits von den Experten vermutet wird, dass ein Burgturm und ein altes Stadttor an diesen Stellen freigelegt werden könnten.

Wie die Stadt Vreden mitteilt, ist die Alstätter Straße kurz hinter dem Zugang zum Haupteingang des Rathauses bis zur Abzweigung zur Gartenstraße komplett gesperrt. Für die vorhandene Gastronomie wird eine fußläufige Anbindung vom Süden aus eingerichtet.

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