Stadt Vreden will weiter für den Baumwollexpress kämpfen

hzÖffentlicher Nahverkehr

Das Land Nordrhein-Westfalen will den Baumwollexpress nicht fördern. Die Stadt Vreden sieht das aber nicht als K.O.-Kriterium und will sich weiter für die Buslinie einsetzen.

Vreden

, 02.06.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Stadt Vreden will sich weiter für den Baumwollexpress einsetzen. Die Buslinie soll von Bocholt aus über Rhede, Burlo, Oeding, Vreden, Alstätte und Gronau bis nach Bad Bentheim fahren. Das Projekt war jedoch ins Stocken gekommen, als bekannt wurde, dass das Land keine Fördermittel bewilligen wird.

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Der Landrat hatte daraufhin angedeutet, dass der Baumwollexpress vielleicht gar nicht realisiert wird. Auf Antrag der Grünen hat der Rat der Stadt Vreden jetzt eine Resolution beschlossen. Darin heißt es: „Der Baumwollexpress ist mit breiter Unterstützung des Kreistages für die Dauer von zunächst zwei Jahren im Nahverkehrsplan fest verankert. Wir erwarten, dass der Landrat – notfalls auch ohne Förderung vom Land NRW – diesen Nahverkehrsplan jetzt auch umsetzt.“

Kreis will Fördergelder beim Bund beantragen

Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch nannte die Buslinie „extrem zukunftsfträchtig“. Die CDU-Fraktion wies auf die Vorteile für Auszubildende und Unternehmen hin. Im Kreistag hatte sich bislang vor allem die Grünen-Fraktionen für das Thema eingesetzt.

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Einen Tag vor der Ratssitzung hat sich der Fachausschuss auf Kreisebene ebenfalls noch einmal mit dem Thema beschäftigt. Das Ergebnis: Wenn das Land das Projekt nicht fördern will, dann soll der Bund einspringen. Der Kreis wird nun auf dieser Ebene erneut Fördergelder beantragen.

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