Blüten-Ankauf bleibt ohne Aufklärung

Freispruch vor Gericht

Mit einem Freispruch endete am Donnerstag vor dem Amtsgericht in Ahaus das Verfahren gegen zwei junge Männer. Beide sollten von einem anderen Vredener Falschgeld erworben und dieses zum Bezahlen benutzt haben. Das Gericht konnte nicht das Gegenteil beweisen.

VREDEN

, 16.02.2017, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Vredener war in der vergangenen Woche vom Gericht zu Jugendarrest und Sozialstunden verurteilt worden (Münsterland Zeitung berichtete). Das Verfahren gegen die beiden anderen Vredener war abgetrennt worden.

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Doch vor Gericht gelang es praktisch nicht, im Nachhinein noch Licht in die Sache zu bekommen. Und das im ganz wörtlichen Sinne: Der als Zeuge befragte Verurteilte konnte die beiden nicht als Ankäufer des Falschgelds identifizieren; er habe nur Handynummern gehabt und den Verkauf bei Dunkelheit abgewickelt.

Zeugen trugen nicht zur Klärung bei

Auch die Aussagen zahlreicher geladener Zeugen brachten keine Klärung: Das Gericht befragte Geschäftsleute und Gastronomen, bei denen ein falscher Fünfziger in der Kasse gelandet war. Doch sie wussten nicht, ob es die Angeklagten waren, die damit bezahlt hatten. Das Gericht sprach die Angeklagten frei: Es sei nicht nachzuweisen, dass die beiden Angeklagten tatsächlich die Blüten erhalten hatten. Damit folgte es dem Antrag, den die Staatsanwaltschaft gestellt hatte.

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