Bunter Abend der KFD mit makaberem Grabgesteck, Seitensprung und hohen Rechnungen

KFD St. Marien

Die Theaterfrauen der KFD St. Marien in Vreden haben das Publikum in zwei Vorstellungen begeistert. Gelacht wurde über Missverständnis und schlagfertige Reaktionen.

Vreden

, 29.01.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bunter Abend der KFD mit makaberem Grabgesteck, Seitensprung und hohen Rechnungen

Die Frauen des Teams der KFD St. Marien präsentierten eine Modenschau mit selbst geschneiderten Modellen aus Plastiktüten © Anne Rolvering

Missverständnisse um eine Schwangerschaft, der Adventskranz als Grabgesteck oder ein vermisster Mann, der aufgrund von Mängeln weiter verschwunden blieb – das lustige Programm der Theatergruppe der KFD St. Marien sorgte am Dienstagnachmittag und am Abend bei zwei Aufführungen im vollbesetzen Saal des Hotels Meyerink für viele Lacher.

Jetzt lesen

Nach dem „Schatzi“-Eingangslied mit allen Theaterfrauen auf der Bühne begrüßte Doris Rolvering das gut gelaunte Publikum. Maria Nienhaus, Christine Gebing, Walburga Hubbeling, Doris Karpinski, Christa Vrenegor, Lisa Kurz Rotering, Anneliese Nienhaus, Luzi Stellermann, Iris Terbille und Ramona Kisfeld schlüpften mit den neuen Spielerinnen Annette Hisker und Renate te Walvaart in szenengerechte Kostüme und präsentierten ihre Sketche.

Ehemann bleibt trotz Seitensprung locker

Bei „Denn Besöök“ lag eine Frau mit ihrem Liebhaber im Bett. Als der Ehemann davon erfuhr, sagte er zum Schluss der Szene ganz trocken: „Wenn das so ist, dann muss ich ja noch ein paar Kartoffeln mehr schälen.“

Jetzt lesen

„Im Hotel“ sollte ein Ehepaar 300 Euro bezahlen, obwohl die beiden den Wellnessbereich nicht genutzt hatten. Der Hotelbesitzer verwies darauf, dass sie das ja alles „hätten nutzen können“. Bis der schlaue Gast entgegnete: „Das zahl ich nicht, Sie haben mit meiner Frau geschlafen.“ – „Nein, das habe ich nicht,“ antwortete der Hotelier. Und der Gast sagte schmunzelnd: „Das hätten Sie aber können.“

Billiges Grabgesteck mit makaberem Spruch

Im Sketch „Schwanger“ ging es um Missverständnisse bei der Schwangerschaft einer Frau und eines Schweines. Zwei Nachbarn redeten lustig aneinander vorbei. In der Szene „Der Adventskranz“ wollte eine Frau im Blumenladen für die Beerdigung ihres Nachbarn ein ganz besonders billiges Grabgesteck erwerben. Zum Schluss verlangte sie einen Trauerstrauß mit Schleife und dem Gruß „Tschüss du alter Sack, hier parkst du richtig“.

Bunter Abend der KFD mit makaberem Grabgesteck, Seitensprung und hohen Rechnungen

Bei der „Dessos-Party“ wussten die Frauen nicht, was sie erwartete und wollten doch lieber zur Tupper-Party, als sich Dessous anzuziehen. © Anne Rolvering

Es folgte der Auftritt des KFD-Teams mit „der neuesten Kollektion aus dem Hause Discount“. Die Frauen hatten aus Plastiktüten Mode geschneidert, die jederzeit tragbar ist oder ganz günstig entsorgt werden kann. Die Modelle von „Bruno-Netto“ oder das Aldi- und Raiffeisen-Outfit sorgten für große Lacher und ganz viel Spaß beim Publikum.

Ehefrau will lieber ein neues Modell

Danach meldete eine Frau ihren Mann bei der Polizei als vermisst. Nach ihrer Personenbeschreibung – ihr Ehemann hatte eine Glatze, eine riesige Nase, Haare auf dem Rücken, war klein und dick – entschied sie sich doch lieber für ein neues „Modell“. Bei der „Dessos Party“ wussten biedere Hausfrauen nicht, worum es sich handelte und gingen letztendlich zur „Tupper-Party“.

Beim Finale waren alle Theaterfrauen auf der Bühne. Mit großem Beifall wurde Christa Tenspolde verabschiedet, die sich viele Jahre um das Outfit der Theaterfrauen gekümmert hatte. Ihre Aufgabe übernimmt nun Ramona Kisfeld.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt