Buntes „Geburtstagsfest“

50 Jahre Haus Früchting

Der Andrang war riesig: 50 Jahre Haus Früchting - das feierte die Einrichtung für Menschen mit Behinderungen am Sonntag mit einem großen Sommerfest für die ganze Familie, für Besucher und Bewohner. Der starke Zustrom der Gäste dorthin setze auch ein Zeichen der Verbundenheit mit dieser Institution.

VREDEN

, 10.07.2017, 18:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kinder hatten auf der Sommerrodelbahn jede Menge Spaß, die Betreuer einen anstrengenden Nachmittag.

Die Kinder hatten auf der Sommerrodelbahn jede Menge Spaß, die Betreuer einen anstrengenden Nachmittag.

Begonnen hatte der Tag mit einem feierlichen Gottesdienst, den Bischof Felix Genn und Dechant Guido Wachtel zelebrierten. "Unser Ziel ist es auch weiterhin, in einer sich verändernden Welt dafür zu sorgen, dass Menschen mit Behinderungen ein Zuhause und eine Arbeit haben, wo sie sich angenommen wissen", hatte der Vorsitzenden der Stiftung Petrus Canisius, Bruder Helmut Zech, in seiner Begrüßung herausgestellt. Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch drückte in seinem Grußwort die Verbundenheit der Stadt mit Haus Früchting aus.

Musik im Festzelt

Das Leitungsteam des Hauses dankte den ehrenamtlichen Gruppen, die die Arbeit mit den behinderten Menschen unterstützen. Im großen Festzelt wechselten die Musikgruppen einander munter ab. Den Beginn machte die Musikkapelle Berkeldörfer, ihr folgten die kleine Blasmusik und die neu gegründete Musikgruppe "Two Generations", eine Combo aus erwachsenen und jugendlichen Musikern. Auf dem Gelände sorgten die Pipes and Drums aus Coesfeld mit schottischer Musik für Stimmung.

Auch kulinarisch wurde einiges geboten. Neben Kaffee und Kuchen gab es einen Waffelstand, frische Reibekuchen, Popcorn und Eis, selbst zubereitete Marmeladen rundeten das Angebot ab.

Sommerrodelbahn

Viel zu erleben gab es auch für die kleineren Besucher. Eine extra aufgebaute Sommerrodelbahn sorgte bei den Kindern für viel Spaß. Beim Bungeerun konnte die Schnellkraft im direkten Vergleich mit Freunden gemessen werden, auch beim Dosen- und Ringewerfen sowie bei den Brettspielen bildeten sich lange Schlangen.

Zwei Soccer-Courts standen für die Fußballer zur Verfügung und die ganz kleinen Gäste tobten sich auf der Hüpfburg aus oder rannten Seifenblasen aus einer Maschine hinterher. Bei den warmen Temperaturen durfte auch die Flüssigkeitszufuhr nicht zu kurz kommen. Am Getränkewagen sowie am Stand des Kreuzbundes, der alkoholfreie Cocktails anbot, bildeten sich lange Schlangen.

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