CDU-Senioren waren in Thüringen unterwegs

Studienfahrt

VREDEN Die Studienreise von 35 CDU-Senioren und Freunden aus Vreden mit dem Deutschland- und Europapolitischen Bildungswerk NRW unter der Leitung von Gerd Hilbing begann mit einer Einführung in die Thematik der Studienfahrt. Dabei zeigte sich bereits, dass es sich bei der Gruppe um gut informierte, gesellschaftspolitisch interessierte Teilnehmer handelte.

09.07.2009, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
CDU-Senioren waren in Thüringen unterwegs

Die Reisegruppe in Weimar.

Der Stadt Erfurt, ihrer historischen und aktuellen Bedeutung, mit ihren 43 Kirchen und Klöstern, ihrer Entwicklung nach der Wende sowie ihrer Funktion als Landeshauptstadt Thüringens war der erste Tag gewidmet.

Bei einer Stadtführung wurde den Seminarteilnehmern vor Augen geführt, welche gigantischen Sanierungsaufgaben nach der Wende bewältigt wurden und was mit den Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt für den "Aufbau-Ost" bewirkt wurde. Teilnehmer, die früher schon einmal in Erfurt gewesen waren, staunten über die Fortschritte in der Entwicklung bei der Stadtsanierung und Gewerbeansiedlung.

Auch die KZ-Gedenkstätte Buchenwald besuchten die Seminarteilnehmer. Der Rundgang durch das KZ löste bei allen Teilnehmern tiefe Erschütterung aus. Am Nachmittag wurden bei einer Stadtführung die Entstehung Weimars, die Entwicklung der Klassik unter der Herrschaft des Landesfürsten, die Bedeutung des Ortes für die Entfaltung des deutschen Theaters und des Bauhauses sowie die Funktion der Stadt für die Entwicklung der Demokratie in Deutschland behandelt.

Im Anschluss fuhr die Gruppe noch nach Eisenach, dem - neben Erfurt - einzigen Ort in Thüringen, der eine nennenswerte Zuwanderung zu verzeichnen hat.

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