Christopher Cross kann kommen

Interview mit Matthias Plewa

Ein ungewöhnliches Musikereignis steht Vreden ins Haus: Christopher Cross singt am Donnerstagabend auf dem Domhof. Matthias Plewa hat den amerikanischen Sänger nach Vreden geholt. Redakteur Thorsten Ohm sprach mit ihm über die Vorbereitungen, den Vorverkauf und die Erwartungen an das Konzert.

VREDEN

, 27.06.2017 / Lesedauer: 3 min
Christopher Cross kann kommen

Matthias Plewa mit zwei Plattencovern von Christopher Cross.

Wie ist Ihre Stimmung so kurz vor dem Tag, an dem Ihr Vorhaben in Erfüllung geht?

Mittlerweile hat sich schon wieder etwas Gelassenheit eingestellt. Die Weichen sind jetzt gestellt, alles ist auf dem Weg und nur noch wenig beeinflussbar. Ich bin persönlich natürlich sehr darauf gespannt, was Christopher Cross für ein Mensch ist und freue mich auf die Begegnung mit ihm.

Wie sind die Vorbereitungen für dieses Konzert gelaufen?

Ehrlich gesagt, habe ich manches unterschätzt. Es war ganz einfach, Christopher Cross zu buchen. Und was die technischen Fragen angeht, da haben wir mit Michael Schaedel und MS Eventhouse einen erfahrenen Profi, der sich darum kümmert. Was sich als Herkulesaufgabe herausgestellt hat, ist das Vermarkten eines solchen Ereignisses. Da habe ich jetzt viel lernen können. Das mediale Echo in der Region war groß, bei entfernteren Medien mussten wir aber dicke Bretter bohren. Wichtig war es, WDR 4 im Boot zu haben.

Wie ist denn der Vorverkauf gelaufen?

Wir werden die ursprünglich angepeilten 1500 verkauften Tickets wohl nicht ganz erreichen. Zusammen mit unseren Gästen dürfte die Zuschauerzahl am Donnerstagabend auf dem Domhof aber sicherlich bei mehr als 1000 Menschen liegen.

Wie groß war denn das Interesse auch aus Ihrem Umfeld an dieser doch für Sie eher ungewöhnlichen Aktion, ein Konzert zu veranstalten?

Die häufigste Frage, die ich in diesem Zusammenhang gehört habe, war die Gleiche wie eben: wie es mit dem Vorverkauf läuft. Und da muss ich vielleicht auch noch ergänzen: Die Musik von Christopher Cross kennen ganz viele, den Namen wenig. Das war deutlich zu spüren. Deshalb haben wir uns auch darum bemüht, ins Radio damit zu kommen, auch in den Niederlanden.

Wie lief der Kontakt mit dem Management von Christopher Cross?

Völlig reibungslos. Das war eine sehr angenehme Zusammenarbeit. Sicher gibt es spezielle Wünsche, damit sich ein Künstler im Umfeld eines Auftritts optimal wohlfühlt. Aber das ist nichts Spektakuläres.

Wird Christopher Cross als Flamingo-Fan die Gelegenheit bekommen, einen Abstecher ins Zwillbrocker Venn zu unternehmen?

Die Idee gibt es, und das wäre natürlich toll. Aber das müssen wir mit dem Tourmanager klären. Vielleicht lässt sich ja da etwas machen.

Gibt es ein Rahmenprogramm für das Konzert?

Wir haben eine Vorgruppe. Szou Wott, eine neunköpfige Gruppe, wird auf den Hauptact musikalisch einstimmen.

Letzte Frage: Haben Sie schon auf den Wetterbericht für Donnerstag geschaut?

Ich bin eigentlich ein Typ, der das Wetter so nimmt, wie es kommt…

Karten zum Preis von 41 Euro gibt es noch über die Eventim-Vorverkaufsstellen und auch bei Baufuchs Plewa, Wüllener Straße 89, in Vreden, dort auch als "Zehn plus eine Karte gratis"-Aktion.

 

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