Coronavirus: Köckelwicker Schützen sagen ihr Schützenfest ab

Corona-Pandemie

Der Vorstand der Köckelwicker Schützen hat sich schweren Herzens für Absage des Schützenfestes wegen des Coronavirus entschieden. Erst 2021 werden die Schützen wieder auf den Vogel zielen.

Vreden

18.04.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Köckelwicker Schützenfest 2019: Nach seinem Königsschuss wird Thomas Gebing vom Schützenvolk auf Schultern getragen. Ein solches Bild wird es in diesem Jahr nicht geben.

Das Köckelwicker Schützenfest 2019: Nach seinem Königsschuss wird Thomas Gebing vom Schützenvolk auf Schultern getragen. Ein solches Bild wird es in diesem Jahr nicht geben. © Anne Rolvering

Schützenfest in Köckelwick findet nicht statt. Das hat der Schützenverein am Mittwochabend nur wenige Stunden nach dem Statement der Kanzlerin zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise mitgeteilt.

Schwere Entscheidung

„Die Entscheidung ist uns sehr schwergefallen, aber alles andere wäre nicht verantwortlich gewesen“, so der Vorsitzende Thomas Laurich, nachdem der Vorstand des Schützenvereins Köckelwick die Entscheidung getroffen hatte. Wie in den vergangenen Jahren sollte das traditionelle Schützenfest am Pfingstwochenende 30./31. Mai stattfinden.

Es gehe nun darum, die Mitglieder zu schützen und dabei insbesondere an die älteren und kranken Mitmenschen zu denken, die in dieser Phase besonders gefährdet seien, so der Verein weiter.

Nachdem bereits die für Mitte Mai geplanten Schützenfeste in Zwillbrock und Wennewick-Oldenkott abgesagt wurden, steht nun mit Köckelwick die nächste Absage in Vreden an.

Der Schützenverein hofft, dass die getroffenen Maßnahmen helfen, die Ausbreitung des Corona-Virus weiter zu verlangsamen, damit in einigen Wochen oder Monaten wieder Normalität einkehren kann „und hoffentlich bald auch die traditionellen Feste wieder wie gewohnt stattfinden können“.

Der Schützenverein hat sich bereits an der #stayathome-Challenge beteiligt und appelliert an alle, sich an die getroffenen Maßnahmen zu halten, damit diese Krise gemeinsam bewältigt werden kann.

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