Eltern kritisieren Gesetz

In einer Woche 500 Unterschriften gesammelt / Nachbesserung eingefordert

28.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Christian Hübers vom Elternrat des Kindergartens «Arche Noah» überreichte als Vertreter der Elternräte eine rund 500 Unterschriften umfassende Liste an Bernhard Tenhumberg. «Unsere Kritik richtet sich an die zukünftige Höhe der Elternbeiträge und an die bedarfsgerechte Versorgung mit Kindergartenplätzen. Weiterhin befürchten wir, dass die Mitwirkungsmöglichkeiten der Eltern zukünftig eingeschränkt werden, dass mit der vorherigen Buchung von 25, 35 oder 45- Stunden pro Woche die flexiblen Öffnungszeiten in Gefahr sind und dass die zukünftigen Pauschalen für die Sprachförderung und die Gesamt-Pauschalen für die Einrichtungen zu gering bemessen sind», erklärte Hübers. Bernhard Tenhumberg entgegnete, dass mit dem neuen Gesetz, «die Betreuung und Bildung von Kindern qualitativ hochwertig, finanziell auskömmlich und verlässlich sicher gestaltet wird». Die Schwerpunkte würden die Sicherung der Qualität, der Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren, die Verankerung der Sprachförderung und der Bildungsdokumentation sowie die Unterstützung der Familien durch den Ausbau von Familienzentren, familienunterstützenden Systemen, mehr Wahlmöglichkeiten bei den Öffnungszeiten sowie die Verankerung der Tagespflege und des Gesundheitsschutzes darstellen. Die Kindpauschalen würden sich nach dem Alter der Kinder richten, nach den Betreuungszeiten und kindbezogenen Besonderheiten. Der bisherige Personalschlüssel werde erhöht und mehr Geld in die so wichtige «vorschulische Bildung der Kinder» investiert. «Einige Punkte des geplanten Gesetzes müssen noch nachgebessert werden, auch ich finde die Mitwirkung der Eltern im Kindergarten sehr wichtig», betonte Tenhumberg. Die Staffelung der Kosten für 25/35 oder 45 Stunden werde nicht so hoch sein, bei der Pauschale für die Sprachförderung müsse geschaut werden, ob sie ausreiche. Außerdem sollten auch die Verhältnisse im ländlichen Raum berücksichtigt werden», versprach Bernhard Tenhumberg, die Sorgen der Vredener Eltern im Anhörungsverfahren des Landtages vorzubringen und die Unterschriftenliste an den zuständigen Minister weiterzuleiten. rol

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