Familienfreundlich aufgestellt

27.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Vreden Was der demographische Wandel für Vreden und den Kreis Borken bedeutet, darüber referierte Doris Gausling von der Kreisverwaltung und lockte über 50 Interessierte zum traditionellen Pfannekuchenessen der CDU Vreden in der Gaststätte Bussmann. "Vreden ist jünger als der Kreisdurchschnitt," stellte sie zu Beginn fest und ergänzte, "dass es um die Familienfreundlichkeit in Vreden gut bestellt ist." Gleichzeitig werde Vreden aber auch schneller altern, die Zahl der über 80-Jährigen sich bis 2020 verdreifachen (von 575 auch etwa 1380) - und das erfordere weiterhin eine vorausschauende Planung. Wirtschaft und Politik seien gleichermaßen gefordert. Für diese Altersverschiebung sei Vreden mit seiner Vielzahl an Altenwohnungen und -heimen bereits jetzt schon gut gerüstet.

In einer lebhaften Diskussion wurde auch deutlich, dass Vreden sich für ein weiteres Wachstum nicht allein auf Geburten verlassen kann, sondern auch den Zuzug von außen fördern müsse. Dabeisei auch die Wirtschaft gefordert. "Bei einer Arbeitslosenquote von nur 5,7 Prozent wird der Wettbewerb um qualifizierte Arbeitnehmer steigen", sagte Gausling. Die Zeichen stünden also gut für Vreden, wenn Chancen auch in Zukunft weitsichtig genutzt werden.

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