Ehemalige forensische Klinik Oldenkotte soll „Haus der Natur“ werden

Klinik Oldenkotte

Die ehemalige forensische Klinik in Rekken-Oldenkotte soll eine neue Bestimmung bekommen. Vor fünf Jahren war die Klinik geschlossen worden. Nun wurden neue Pläne vorgestellt.

Vreden

von Josef Barnekamp

, 27.09.2019, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ehemalige forensische Klinik Oldenkotte soll „Haus der Natur“ werden

Die ehemalige forensische Klinik in Oldenkotte wurde Ende 2014 geschlossen. © Bernd Schlusemann (A)

Erste Pläne, auf dem Geländeder ehemaligen forensischen Klinik in Rekken-Oldenkotte ein Projekt zu entwickeln, bei dem Natur, Kultur und Tourismus im Mittelpunkt stehen sollen, wurden jetzt bei einer von rund 150 Personen besuchten Bürgerversammlung in Rekken vorgestellt. Die ehemalige Klinik, die vor gut fünf Jahren geschlossen wurde, liegt knapp zwei Kilometer entfernt von Vreden-Oldenkott.

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Wie die niederländische Zeitung „Tubantia“ meldet, könnte auf dem gut 14 Hektar großen Gelände ein sogenanntes „Haus der Natur“ entstehen. Es soll eines von gut einem Dutzend Vorzeigeprojekten des niederländischen Rijksbouwmeesters sein. Dieser kümmert sich im Auftrag des Innenministeriums darum, dass staatliche Immobilien wie auch die Klinik städtebaulichen und architektonisch hohen Ansprüchen genügen.

Wie das „Haus der Natur“ einmal aussehen könnte, ist derzeit noch unklar, heißt es. Gedacht ist daran, Kunst und Kultur einerseits und Natur andererseits Raum zu geben. Deutlich sei bei der Bürgerversammlung geworden, dass man kein Projekt wie „Efteling“ wolle: Als Naturpark gestartet, ist dieser heute ein Freizeitpark.

In der forensischen Klinik waren bis 2014 bis zu 140 Patienten untergebracht, bis zu 300 Menschen arbeiteten dort. Pläne, dort eine Flüchtlingsunterkunft zu bauen, hatten sich zerschlagen.

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