Gymnasium und Sekundarschule halten ihre Anmeldezahlen auf konstantem Niveau

hzSchulen in Vreden

Das Gymnasium und die Sekundarschule Vreden haben fast die selben Anmeldezahlen wie im Vorjahr. Es wird spannend, wie die Klassengrößen werden. Die Entscheidung fällt nicht in Vreden.

Vreden

, 16.03.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

100 Anmeldungen für das Gymnasium Georgianum, 107 für die Sekundarschule: Das sind die Zahlen, die der Stadt Vreden zum Stichtag 1. März vorliegen. „Derzeit fehlen noch sechs Anmeldungen. Wir gehen davon aus, dass die Kinder sich an der Sekundarschule anmelden“, so Michael Resing am Dienstag auf Anfrage der Redaktion. 226 Viertklässler sind es insgesamt, die auf eine weiterführende Schule wechseln. Einige Kinder aber wiederholen auch die vierte Klasse, teilte Michael Resing von der Stadt Vreden auf Anfrage der Redaktion mit.

Beide weiterführenden Schulen in Vreden bewegen sich mit den Anmeldezahlen fast auf dem Niveau des Vorjahrs: 100 Anmeldungen hatte das Gymnasium ebenfalls zum Stichtag im vergangenen Jahr, bei der Sekundarschule waren es 116. Vergleichsweise hoch ist mit 23 die Zahl der Vredener Schüler, die zur St.-Anna-Realschule nach Stadtlohn wechseln. Die Herta-Lebenstein-Realschule werden ab Sommer fünf Vredener Kinder besuchen.

Fünf fünfte Klassen in der „Schwerpunktschule Inklusion“ gewünscht

„Wir gehen aktuell von 112 Anmeldungen aus“, sagt die Leiterin der Sekundarschule, Gisela Huning. Damit könne sie gut leben. „Ich gehe davon aus, dass wir fünf Klassen bilden dürfen“, sagt die Schulleiterin. Das wird letztlich die Bezirksregierung entscheiden. Aber Gisela Huning ist mit Blick auf die Bedeutung der Sekundarschule als „Schwerpunktschule Inklusion“ zuversichtlich, dass die Stadt als Träger fünf kleine Klassen beantragen und dass die Verantwortlichen der Bezirksregierung Münster den Antrag positiv bescheiden werden.

Gisela Huning freut sich, dass auch Schüler mit eingeschränkter und mit reiner Gymnasialempfehlung an der Sekundarschule angemeldet wurden. „Es scheint Menschen zu geben, die wir mit unserer Arbeit in der Schule des gemeinsamen Lernens überzeugt haben“, stellt sie schmunzelnd fest.

Aus Vreden kommen (Stand der Anmeldung 1. März, als noch sechs Vredener Viertklässler an keiner Schule angemeldet waren) 86 Kinder auf die Sekundarschule, vier Kinder aus Oeding und acht Kinder aus Südlohn wechseln auf die Vredener Sekundarschule. Jeweils ein Kind aus Stadtlohn, Gronau und Gladbeck wurden ebenfalls für die fünfte Klasse angemeldet.

100 Anmeldungen für das Gymnasium Georgianum

Zum Stichtag 1. März waren es genau 100 Vredener Viertklässler, die beim Gymnasium Georgianum angemeldet wurden. „Das ist für uns erfreulich“, bewertete Andreas Kottemölle, der stellvertretende Leiter des Georgianums, diese Zahl. Ob aus den 100 Schülern vier Klassen gebildet werden könnten, entscheide letztlich das Ministerium, so der Schulleiter.

Das Gymnasium bietet seinen Schülern drei Zweige: Europa, bilingual und Mint. Stark waren die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr im Mint-Bereich, also dem Schwerpunkt im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich: Es sollen zwei Mint-Klassen gebildet werden und jeweils eine bilinguale (zweisprachige) und Europa-Klasse. Auch im vergangenen Jahr waren es zum Stichtag 100 Anmeldungen gewesen und dann waren noch einige dazu gekommen. „Wir können sehr zufrieden sein“, bilanzierte Andreas Kottemölle mit Blick auf zwei geburtenstarke Jahrgänge in der Folge in Vreden.

Bei der St.-Felicitas-Schule (Förderschule) liegen schon einige Anmeldungen vor, aber die Zahl kann sich noch bis zu Schuljahresbeginn ändern. Anmeldungen sind bis dahin möglich, hieß es aus der Schule.

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