Johannes Bielevelt in den Ruhestand verabschiedet

Leiter der Walbert-Schule

VREDEN "Nichts kann und konnte mir mehr Freude bereiten, als eine lernende und arbeitende Klasse." Dieses Resumee zog der Leiter der Walbert-Schule, Johannes Bielevelt, im Rahmen einer Feierstunde anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand nach 42 Jahren im Schuldienst.

01.07.2009, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Johannes Bielevelt in den Ruhestand verabschiedet

<p>Feierliche Übergabe der Entlassurkunde.</p>

Immer, so Bielevelt, sei er gerne in die Schule gegangen und die freie Entwicklung seiner Schüler sei ihm dabei immer stets das Wichtigste gewesen.

Dies konnten seine ehemaligen Weggefährten von der Owwering Hauptschule aus Stadtlohn, an der Bielevelt von 1967 bis 2001 unterrichtete, in ihrem Grußwort nur bestätigen: Generationen von Schülern habe der passionierte Mathematiker ins Leben geschickt. Dabei habe er aber viele Lasten selbst übernommen, betonte Ludger Heming als Vertreter des Kollegiums der Walbert Schule, die Bielevelt seit 2001 leitete. Ob Übernahme einer Vertretungsstunde oder Zukunftsausrichtung der Schule, Bielevelt habe immer ein "offenes Ohr" für seine Lehrer gehabt. Aber nicht nur für die Lehrer: Auch die Schüler wussten, dass beim Rektor das Menschliche stets im Vordergrund gestanden hat, wie die Schülersprecher Marco Lentfort und Anika Theil in ihrer Danksagung festhielten. Deshalb wirkten auch viele Schüler bei der Verabschiedung mit: Theater-AG und Schulchöre rundeten das Programm durch Lieder und Sketche ab.

Urkunde überreicht

Schulrätin Barbara Becker betonte die gute Zusammenarbeit mit Bielevelt und die hervorragenden Lernergebnisse, die die Schüler der Walbert Schule unter seiner Leitung erreichen konnten. Als Dank für seine Arbeit überreichte sie ihm eine Urkunde der Bezirksregierung mit den besten Wünschen für den Ruhestand. Diesen Dank gab Bielevelt jedoch in seiner Abschlussrede weiter an die Kollegen, wie auch an seine Familie, die ihn in all den Jahren nach besten Bemühen stets unterstützten hätten. Gerade aber auch den zahlreichen Schülern sei er zu Dank verpflichtet: Sowohl den 90 Prozent mit denen es leicht gewesen sei zu arbeiten, als auch den 10 Prozent, die ihn das Gefühl gegeben haben, dass er sein Gehalt richtig verdient habe, so Bielevelt und verabschiedet sich nicht ungerührt in die wirklich" großen" Ferien. ctv

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