Küster Rainer Pag erläuft 14.000 Euro Spenden für drei Projekte

Küster auf Pilgertour

14.000 Euro Spenden sind bei der Pilgertour von Küster Rainer Pag zusammengekommen. Das Geld fließt in drei Projekte. Rainer Pag ist von Eindrücken überwältigt und strahlt vor Dankbarkeit.

Vreden

07.11.2019, 18:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Küster Rainer Pag erläuft 14.000 Euro Spenden für drei Projekte

Rainer Pag, hier mit dem Spendenscheck für das Kinderheim in Galospetreu, hat bei seiner Pilgerreise insgesamt 14.000 Euro Spenden gesammelt. Von der Summe ist er völlig überwältigt. Am 15. November erzählt er von seiner Reise. © Privat

Fast vier Monate war Rainer Pag als Pilger unterwegs, mehr als zwei Monate zu Fuß in Deutschland, Tschechien, Österreich, Ungarn und Rumänien. Einen Monat lebte er in der Partnergemeinde in Oradea.

„Dankbar blicke ich nun auf meinen Pilgerweg der Freundschaft zurück“, sagt Rainer Pag. Dankbar für Begegnungen mit Menschen, für Eindrücke und Erfahrungen, für die Begleitung in Gebeten und Gedanken.

„Vor allem aber für die wahnsinnig vielen Spenden“, erklärt er dann noch. 14.000 Euro sind durch seine Aktion zusammengekommen. Er will sie wie folgt aufteilen:

Spenden für drei Projekte

Aufgeteilt werden die Spenden folgendermaßen.

  • 5000 Euro gehen an das Kinderheim in Galospetreu. Dort, lebte er vier Tage mit und bei den Kindern. Mit dem Geld werden bereits bestellte Möbel bezahlt.
  • 5000 Euro gehen an die Katholische Schule in Oradea. Dafür wird ein Raum gestaltet, in dem die Schüler in Religion unterrichtet werden.
  • 4000 Euro bleiben in der Gemeinde St. Ladislaus. Mit einem Teil werden die Studenten, die im Pfarrhof leben, unterstützt. Ein weiterer Teil ist dann für Familien gedacht. Diese können dann unterstützt werden, damit sie auch an Gemeindefahrten, wie Pilgertage teilnehmen können. Die Projekte hatte er sich selbst ganz genau angeschaut. „Ich wollte sicher gehen, dass die Spenden sinnvoll eingesetzt werden. Und das ist zu 100 Prozent der Fall!“

Auch Sachspenden sind unterwegs nach Oradea, bzw. ins Kinderheim nach Galospetreu. Sportbekleidung von Sport Niehuis aus Vreden. Sie sind noch auf dem Postweg. „Laut Pfarrer Sandor Pek, kann das schon mal vier Wochen dauern“, erzählt Rainer Pag.

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Somit ist nun vorerst mein Pilgerweg der Freundschaft, zu und mit Freunden vorüber. Gespendet werden darf natürlich gerne immer wieder. Was jetzt noch nachkommt, das werde ich im Januar übergeben. Dann, wenn die Freunde aus Oradea wieder hierher nach Vreden kommen. Aber natürlich nicht zu Fuß.

Interview als Vortrag

Die Kolpingsfamilie Vreden greift die Tour von Rainer Pag noch einmal auf und lädt alle Interessierten zu einer öffentlichen Veranstaltung am Freitag, 15. November, 20 Uhr, ins Pfarrheim St. Georg ein.

Sein Freundschaftsweg hat viele Menschen bewegt und fasziniert. Hunderte verfolgten seine Reise über den Facebook-Blog „Mein Freundschaftsweg“ und unterstützten sein sozial-caritatives Anliegen finanziell, sein spirituelles Abenteuer ideell. Viele fragen nach seiner Rückkehr nach Eindrücken und Erfahrungen.

In Interviewform wird der Pilger über seine Reise berichten. Im Mittelpunkt stehen dabei einzelne Menschen, denen Rainer Pag begegnete und die er vorstellen wird.

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