Bei der Kleiderbörse in Lünten war immer viel los, viele Kleidungsstücke wechselten ihre Besitzer. Die für Samstag geplante Börse muss wegen Coronafällen in Lünten abgesagt werden. © privat (Archiv)
Corona

Mehrere Corona-Fälle an Grundschule: Kleiderbörse in Lünten abgesagt

Die Corona-Zahlen steigen rasant an. Veranstaltungen werden vermehrt abgesagt. So auch die Kleiderbörse in Lünten. Denn es hat mehrere positive Corona-Fälle an der Hamalandschule gegeben.

Wie die Pressestelle des Kreises Borken auf Anfrage der Redaktion bestätigte, hat das Kreis-Schulamt bisher drei positive Corona-Fälle an der Hamaland-Grundschule gemeldet, Stand Freitagmittag. Für die geplante Kleiderbörse am Samstag, 13. November, zu viel – die Absage folgte prompt.

Seit vielen Jahren veranstaltet die katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) die Kleiderbörse in Lünten. „Es ist wahnsinnig schade, aber als Orga-Team tragen wir einfach die Verantwortung. Eine reine Vorsichtsmaßnahme“, sagt Teamsprecherin Britta Rehring.

Viel Aufwand für nix

Dass die Kleiderbörse nicht stattfinde, sei vor allem wegen des ganzen Aufwands im Vorfeld schade. Hunderte Kisten mit Kleidung seien im Vorfeld desinfiziert, gewaschen und etikettiert worden. „Von den insgesamt 30 Helferinnen wären jetzt zehn ohnehin ausgefallen“, so Rehring. Die Quarantäneregeln greifen in den Familien der betroffenen Schulkinder.

Für schwangere Frauen sei sogar ein extra Zeitfenster installiert worden. „Eigentlich war eine halbe Stunde am Samstag vorgesehen. Das haben wir dann aber noch einmal geändert und auf Freitagabend vorgeschoben“, erklärt Britta Rehring. Trotz der vielen Arbeit wisse sie aber um das zu hohe Risiko und hoffe dementsprechend auf eine erfolgreiche Veranstaltung im kommenden Jahr.

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