Nach Trockenheit im Sommer: Gutachten zum Zwillbrocker Venn wird vorgestellt

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Statt im Wasser wachsen im Lachmöwensee Pflanzen auf dem Trockenen.
Statt im Wasser wachsen im Lachmöwensee Pflanzen auf dem Trockenen: Solche Szenarien wie im September 2022 sollen sich in Zukunft nicht wiederholen. © Hubert Stroetmann
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Die Bilder sind nach wie vor präsent, auch wenn es mittlerweile wenigstens etwas Regen gegeben hat: Der Lachmöwensee als Pfütze, darum herum alles trocken. Dabei ist der Lachmöwensee mit seiner Insel Brutplatz für viele Vogelarten, das Wasser bietet ihnen Schutz.

Hinzu kommt, dass die Trockenheit auch Auswirkungen auf den Moorkörper hat. „Torfmoose sterben aufgrund der Trockenheit ab, der Lebensraum kollabiert total“, erklärte Dr. Dietmar Ikemeyer, Geschäftsführer der Biologischen Station Zwillbrock, Anfang des Monats im Gespräch mit der Redaktion.

Und es ist nicht das erste Mal. Deshalb hat die Biologische Station ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die hydrogeologischen und wasserwirtschaftlichen Verhältnisse im Zwillbrocker Venn untersucht und Möglichkeiten zur Verbesserung der Lage aufzeigen soll. Dieses Gutachten wird am Montag, 19. September, in der öffentlichen Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschuss ab 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses vorgestellt.

Werkserweiterung und Stromnetz auf der Tagesordnung

Ebenfalls auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Bauleitplanung zur Erweiterung des Werkes der Firma Schmitz Cargobull, die Entwicklungen im Bereich erneuerbare Energien und die Radwegebeleuchtung entlang der Berkel. Auch auf dem Plan: Ein Sachstandsbericht der SVS-Versorgungsbetriebe zum Ausbau des Stromnetzes. Hintergrund sind vermehrte Anfragen zur Genehmigung von Photovoltaik-Anlagen. Einige Privathaushalte wünschen sich demnach, PV-Anlagen auf ihren privaten Dächern errichten zu können. Dies scheitere zurzeit insbesondere an den Kapazitäten der SVS-Versorgungsbetriebe, heißt es in der Vorlage.

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