Rat soll Einzelhandelskonzept ohne Bierbaum-Areal beschließen

Ausschuss empfiehlt

Das ehemalige Bierbaum-Gelände soll auch weiterhin kein zentraler Versorgungsbereich werden. Der Rat soll in seiner nächsten Sitzung das entsprechende Einzelhandelskonzept beschließen.

Vreden

, 02.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Was ist zentraler Versorgungsbereich in Vreden und was nicht? Und wie wirkt sich das auf den Handel in der Stadt aus. Das Einzelhandelskonzept soll Antworten geben.

Was ist zentraler Versorgungsbereich in Vreden und was nicht? Und wie wirkt sich das auf den Handel in der Stadt aus. Das Einzelhandelskonzept soll Antworten geben. © Markus Gehring

Der Rat soll das Einzelhandelskonzept beschließen. Und zwar ohne das ehemalige Bierbaum-Gelände in den zentralen Versorgungsbereich aufzunehmen. Diese Empfehlung hat der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss am Montag ausgesprochen. Auch die Stellungnahmen, die zuletzt von öffentlichen und privaten Einwendern, bei der Verwaltung vorgebracht haben, hat daran nichts mehr geändert.

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Die CDU trage das Einzelhandelskonzept mit, habe aber noch offene Fragen. Die wollen die Mitglieder erst noch diskutieren. „Es kann sein, dass wir in der kommenden Ratssitzung noch Fragen oder Anmerkungen haben“, erklärte Heinrich Wildenhues (CDU).

Keine Zustimmung kam von Reinhard Laurich (SPD): „Wir lehnen das Konzept nach wie vor ab. Wegen dem Umgang mit dem Bierbaum-Areal.“

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Auch Gerd Welper (Grüne) erklärte, dass es eine andere Nutzung für das Bierbaum-Gelände geben müsse. Aber der Ratsbeschluss sei nun mal, wie er ist. Zum Konzept hatte er eine geteilte Meinung: Einerseits sei es für die Stadt unverzichtbar. Andererseits sei es aber eben auch nicht in Stein gemeißelt. „Man verspricht sich mehr davon, als es ist“, sagte er. Sollte die Politik in Zukunft etwas ändern wollen, sei das kein Problem: „Man kann das Konzept anpassen“, erklärte er.

Es blieb bei vier Gegenstimmen von der SPD. Der Rest des Ausschusses stellte sich hinter das Konzept.

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