Das Regenrückhaltebecken ist ohne die Büsche und Bäume nun frei zugänglich. © Markus Gehring
Bauarbeiten

Regenrückhaltebecken liegt offen da – direkt neben einem Kindergarten

Nachdem die Bäume gefällt sind, liegt das Regenrückhaltebecken an der Winterswyker Straße in Vreden offen da. Die Stadt sieht keine Gefahrenlage und spricht von einer Übergangszeit.

Die Bäume und Büsche sind weg, das Loch mit Wasser ist noch da. An der Kreuzung Winterswyker Straße/Ringstraße kann nun jeder das Regenrückhaltebecken sehen, das vorher noch von Bepflanzung umgeben war. Jetzt liegt es offen da – ohne Zaun oder andere Sicherheitsmaßnahmen.

Ist das nicht gefährlich? So nah am Fahrradweg und in direkter Nähe zu einem Kindergarten? Joachim Hartmann, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung im Rathaus, sagt dazu: „Es wird derzeit keine Gefahrenlage gesehen, die es notwendig erscheinen lässt, dass für die Übergangszeit eine Einzäunung notwendig wäre.“

Gelände des Kindergartens ist von einem Zaun umgeben

Das alte Becken sei vorher zwar teilweise von Bepflanzung umgeben gewesen, es war jedoch nicht eingezäunt – „wie viele andere Becken auch“, so Joachim Hartmann. Das Gelände des Kindergartens hingegen ist von einem Zaun umgeben, „sodass die Kinder ohne Betreuung das Becken sicherlich nicht erreichen können“.

Schon in wenigen Tagen werde die Stadt damit beginnen, das Regenrückhaltebecken zu verlegen. Es wird auf dem ehemaligen Spielplatz am Amselweg einen neuen Standort finden. An der alten Stelle an der Kreuzung wird dafür in Zukunft kein Platz mehr sein, denn hier ist die Fahrrad-Unterführung unter der Winterswyker Straße her geplant.

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Als gebürtige Vredenerin habe ich mich aus Liebe zur Region ganz bewusst für den Job als Lokaljournalistin in meiner Heimat entschieden. Mein Herz schlägt für die Geschichten der Menschen vor Ort. Ich möchte informieren, unterhalten und überraschen.
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