Seit 25 Jahren für die Kleiderkammer im Einsatz

Jubiläum

VREDEN Die Idee zur "Kleiderkammer" entstand 1984 im Caritasausschuss der Pfarrgemeinde St. Georg. Die Gründerinnen sahen die Notwendigkeit, auch in Vreden ein Angebot zu schaffen, bei dem gespendete, gut erhaltene Kleidung für ein geringes Entgelt verkauft wird. Der Erlös wird Jahr für Jahr einem guten Zweck gespendet.

08.07.2009, 15:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Seit 25 Jahren für die Kleiderkammer im Einsatz

<p>Ehemalige und aktive ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der "Kleiderkammer" blickten jetzt im Rahmen einer Feier auf das 25-jährige Bestehen des Angebots zurück. privat</p>

Zu einer Feierstunde anlässlich des Jubiläums trafen sich nun auf Einladung des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SkF) die Ehrenamtlichen der Kleiderkammer und ihre Vorgängerinnen in der Gaststätte Terrahe. Zu den Frauen der ersten Tage gehörten damals Hilde Degener, Maria Rolvering, Christine Hilbing und Paula Bücker, damals die erste Vorsitzende des SkF. Schon bald folgten die ersten Frauen der Pfarrgemeinde St. Marien, unter anderem die heutige Sprecherin der Frauen, Henrika Klein-Reesink. Ab 1987 kamen schließlich die ersten Frauen aus dem Frauenkreis der Evangelischen Kirchengemeinde in Vreden hinzu. Ursula Beck und Sigrid Müller sind heute noch dabei im Kleiderkammer-Team.

War die Kleiderkammer anfangs noch provisorisch und sehr bescheiden im Keller des Josef-Hauses untergebracht folgte schon bald der Umzug ins Haus Rotering an der Königstraße. Nach weiteren zwei Jahren erfolgte ein weiterer Umzug ins Matthias-Haus, wo sich die Kleiderkammer bis heute noch befindet. Neun ehrenamtliche Frauen im Alter von 70 bis über 80 tun weiterhin ihren Dienst - und das gern, wie Henrika Klein-Reesink im Gespräch mit der Münsterland Zeitung betont. Immer abwechselnd sind zwei Frauen aus dem Team montags in der Kleiderkammer zugegen, sortieren Kleiderspenden, führen Verkaufsgespräche oder räumen nach den Kundenbesuchen die Kleiderstapel wieder auf.

Es sei schön, durch diesen Einsatz gute Zwecke unterstützen zu können, ob die Aktivitäten der KAB-Aktion Tschernobyl - Kinder in Not oder Dr. Arnulf Lehmköster für seine Interplast-Einsätze, erklärt Henrika Klein-Reesink die Motivation. Immer im November treffe sich das Team, um über die Verwendung des Verkaufserlöses zu beraten. pd/ewa

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