Skatepark am Jugendcampus: Jugendliche sollen ihre Ideen und Wünsche äußern

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Im Schnitt 100 Kinder und Jugendliche nutzen täglich den neuen Jugendcampus in Vreden. Jetzt plant das Jugendwerk ein neues Highlight, einen Skatepark. Dafür sind Ideen und Wünsche gefragt.

Vreden

, 04.03.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Jugendcampus soll weiter wachsen. Hinter der Trendsporthalle ist ein Skatepark geplant. Das war von Anfang klar, doch „bautechnisch war das nicht so schnell umzusetzen“, sagt der Vorsitzende des Jugendwerks Tom Tenostendarp.

Jetzt nimmt Nick Elsing das Projekt in Angriff. Er macht gerade sein Praxissemester im Rahmen des Sozialpädagogik-Studiums beim Jugendwerk. Bei Facebook ruft er dazu auf, Ideen und Wünsche zu entwickeln. Welche Rampen und Elemente dürfen nicht fehlen? Wie sollen sie angeordnet werden? Wie viele Hindernisse sind sinnvoll?

Jugendliche wurden von Anfang an beteiligt

Das und mehr möchte das Jugendwerk herausfinden, indem die Mitarbeiter Jugendliche fragen. „Diese Beteiligung war uns und auch dem Stadtrat von Anfang an sehr wichtig“, meint Tom Tenostendarp. Schon bei der Planung des Jugendcampus‘ konnten Kinder und Jugendliche Fragebögen ausfüllen.

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In dem Skatepark sollen die Besucher am Ende mit Skateboards, aber auch mit Inlinern oder Rollern fahren können. Doch dazu muss die Fläche erst einmal begradigt werden. Im Moment nämlich befindet sich hinter der Sporthalle ein zugewachsener Abhang Richtung Berkel.

Auch für die Umsetzung ist später Nick Elsing zuständig. Dafür ist er in ständigen Gesprächen mit der Stadt. Dass der Skatepark kommen wird, hat der Rat bereits bei den Planungen für den Jugendcampus mitbeschlossen. „Wir hoffen, dass wir im dritten Quartal mit den Arbeiten beginnen können“, sagt Tom Tenostendarp.

Im Schnitt 100 Besucher pro Tag am Jugendcampus

Schon jetzt ist der Jugendcampus bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. „Mit den Schulen, Vereinen und Nachmittagsgruppen haben wir im Schnitt jeden Tag 100 Besucher hier“, erklärt Tom Tenostendarp. Mit dem neuen Jugendcampus und der damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit habe sich außerdem die Klientel verändert. „Die Gruppe ist jetzt gemischter“, so Tom Tenostendarp.

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Besonders beliebt sei der Treff für Kids zwischen 8 und 13 Jahren. An einem Nachmittag kommen zwischen 40 und 50 Kindern dorthin.

Regelmäßig werden die Besucher nach ihren Verbesserungsvorschlägen gefragt. Wer Ideen für den Skatepark hat, kann sich über Facebook an Nick Elsing wenden oder sich direkt vor Ort am Jugendcampus an der Schabbecke melden.

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