SpVgg-Nachwuchs beeindruckt von Besuch in Südafrika

Elf Tage am Kap

VREDEN Spielerisch zufrieden, menschlich beeindruckt: Nach einem erfolgreichen Tunierverlauf erreichte die U 17 der SpVgg den nicht erwarteten zweiten Platz (Münsterland Zeitung berichtete). Zufrieden mit ihrer Platzierung, genossen die Spieler, Trainer und Betreuer in den verbleibenden Tagen die Schönheiten Südafrikas.

10.07.2009, 16:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
SpVgg-Nachwuchs beeindruckt von Besuch in Südafrika

<p>Die jungen Fußballer aus Vreden mit ihren Betreuern beim Besuch des "Emmanunel Heaven", einem Haus für HIV infizierte Kinder. MLZ-Fotos (2) privat</p>

Am Tag nach dem Turnier bekamen die jungen Fußballer beim Vorbereitungsturnier der ersten südafrikanischen Liga einen Vorgeschmack auf die WM 2010 beim Besuch des "Nelson Mandela Stadium".

Die Jugendlichen lernten die Sehenswürdigkeiten von Port Elizabeth kennen und besuchten das Kulturfestival in Grahamstown. Die einmalige Landschaft beeindruckte die Vredener auch im zweitgrößten Nationalparks Südafrikas, dem Addo Elefanten Park. Schon die Hinfahrt gestaltete sich dabei als überaus spannend: Es ging zuerst durch einen wohlhabenden Stadtteil bis zum Industriegelände nach Motherwell. Motherwell ist der größte Stadtteil der schwarzen Bewohner von Port Elizabeth und hat etwa 400 000 Einwohner. Sowohl die bessere Gegend dort mit kleinen und sauberen Häusern, wie auch das Armenviertel mit Blechhütten wurden den Nachwuchsfußballern gezeigt. Gemeinsam besucht wurde dort das "Emmanuel Heaven": Ein Haus für HIV-infizierte Kinder. Die Eindrücke waren überwältigend. Die etwa 35 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren bereiteten den Vredenern einen herzlichen Empfang mit ein paar Liedern und einen Rundgang über das Gelände und die dazugehörigen Gewächshäuser.

"Big Five" gesehen

Anschließend ging es auf die Autosafari in den Addo Elefanten Park. Die SpVgg-Kicker erlebten die "Big Five": Löwen, Elefanten, Büffel, Nashörner und Geparden. Den Ausklang fand die abenteuerliche Reise bei einem gemeinsamen Braie (Grillen) mit den neuen afrikanischen Freunden. Wehmütig und allen dankbar, die diese Erfahrungen möglich gemacht haben, blickten die Vredener auf wunderschöne elf Tage am südlichen Zipfel Afrikas zurück. Sie waren sich einig: Dieses Ereignis darf nicht einmalig bleiben, sondern soll sich zur Fußball WM 2010 wiederholen.

Dementsprechend freuten sich die Nachwuchstalente über die Einladung vom afrikanischen Gastgeber Gelvendale Celtic Soccer Club, sie im nächsten Jahr wieder zu besuchen.

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