Mit vielen Fotos: 44 Bullen verbrennen bei Feuer in Ellewick

hzGroßbrand in Ellewick

Bei einem Großbrand in Ellewick sind 44 Bullen und ein Esel in den Flammen verendet. Die Polizei geht davon aus, dass ein Brandstifter den Stall vorsätzlich angezündet hat.

Vreden

, 07.04.2020, 01:41 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gegen 23.30 Uhr am Montagabend (6.4.2020) wurde die Vredener Feuerwehr zu einem Großbrand auf einem Bauernhof in Ellewick gerufen. Dort stand ein Stall- und Lagergebäude in kompletter Ausdehnung in Flammen.

In Ellewick stand in der Nacht zu Dienstag (7.4.) ein großes Stall- und Lagergebäude in Flammen.

In Ellewick stand in der Nacht zu Dienstag (7.4.) ein großes Stall- und Lagergebäude in Flammen. © Bernd Schlusemann

Ein Knistern hatte den Hofeigentümer auf den Brand aufmerksam gemacht. Die Bewohner konnten das Haus eigenständig verlassen und sich in Sicherheit bringen.

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Nach Angaben der Polizei befanden sich in dem etwa 20 mal 50 Meter großen Gebäude 44 Bullen und ein Esel. Die Tiere wurden ein Opfer der Flammen. Ein im Gebäude befindlicher Traktor wurde durch das Feuer komplett zerstört, berichtete die Polizei in der Nacht weiter. Der Sachschaden wird auf rund 400.000 Euro geschätzt.

Dachstuhl war bereits eingestürzt

Als die alarmierten Löschzüge Vreden Stadt und Ammeloe eintrafen, hatten sich bereits sehr hohe Temperaturen entwickelt. Das Feuer war schon auf den Dachstuhl übergegriffen, der daraufhin zum Teil eingestürzt war.

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Die Einsatzkräfte konzentrierten sich neben den Löscharbeiten an dem Stallgebäude zunächst auf zwei Dinge: Den Aufbau einer Wasserversorgung zu dem Hof im Außenbereich und darauf, das Übergreifen der Flammen auf ein nahes Wohngebäude zu verhindern.

Wasserversorgung im Außenbereich ein Problem

Die Wasserversorgung stellte für Einsatzleiter Christian Nienhaus und seine Kameraden ein großes Problem dar. Ein Großtanklöschfahrzeug der Brandweer Eibergen (NL) wurde nachalarmiert. Währenddessen legten die Vredener Feuerwehrleute Leitungen zu den nächsten Hydranten, die 450 Meter und einen Kilometer entfernt waren.

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Stallgebäude brennt völlig nieder

In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich.
07.04.2020
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In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
In der Nacht zu Dienstag, 7. April 2020, stand in Ellewick ein ca. 20 mal 50 Meter großes Stallgebäude in Flammen. Problem für die Feuerwehr war die Wasserversorgung im Außenbereich. © Bernd Schlusemann
Schlagworte Feuerwehr in Vreden

Gerade, weil die Wasserversorgung ein Problem vor Ort war, konnte die Feuerwehr das Niederbrennen des Gebäudes in voller Ausdehnung nicht verhindern. In dem Gebäude gelagertes Heu und Stroh gab den Flammen immer wieder Nahrung.

Lagebesprechung am Einsatzort: Ein Vertreter der Polizei, Christian Nienhaus (Einsatzleiter der Feuerwehr) und Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel.

Lagebesprechung am Einsatzort: Ein Vertreter der Polizei, Christian Nienhaus (Einsatzleiter der Feuerwehr) und Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel. © Bernd Schlusemann

Die Feuerwehr konnte das Feuer erst nach dreieinhalb Stunden unter Kontrolle bringen und die Mannschaft reduzieren. Noch einmal drei Stunden dauerte es jedoch, bis der Brand zum größten Teil gelöscht war.

Feuerwehr-Einsatz dauerte bis 8 Uhr morgens

Die Feuerwehr mischte schließlich ein sogenanntes Netzmittel zu dem Wasser. Das sorgt dafür, dass das Löschwasser tiefer in das brennende Material vordringen kann.

Bereit für den Einsatz.

Bereit für den Einsatz. © Bernd Schlusemann

Um alle Glutnester zu löschen, blieben die Einsatzkräfte bis in die frühen Morgenstunden vor Ort. Um 8 Uhr morgens, nach 8 Stunden und 40 Minuten konnten sie den Einsatz dann schließlich beenden.

Der Brandort wurde durch Experten der Polizei und einen Sachverständigen untersucht. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ist von vorsätzlicher Brandstiftung auszugehen. Die Ermittler suchen Zeugen. Wer zur fraglichen Zeit (Montag, 23.30 Uhr) in der Nähe des Brandortes Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder sonstige Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminaldirektion 1 zu melden unter Tel. (02861) 90 00.

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