Starker Wind im Kreis Borken: Nur wenig Einsätze für die Feuerwehr

Sturmtief Goran

Mit bis zu 80 km/h ist Sturmtief Goran durch Nordrhein-Westfalen gefegt. Die Feuerwehr schätzt die Lage im Kreis Borken als relativ ruhig und unspektakulär ein. Das hat einen Grund.

Vreden

, 21.01.2021, 11:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wegen des Sturms musste die Feuerwehr im Kreis Borken vor allem wegen heruntergestürzter Äste und umgekippter Bäume rausfahren.

Wegen des Sturms musste die Feuerwehr im Kreis Borken vor allem wegen heruntergestürzter Äste und umgekippter Bäume rausfahren. © Anne Schiebener

Sturmtief Goran hat in der Nacht zu Donnerstag (21. Januar) durch ganz Nordrhein-Westfalen gefegt. Die schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern hatten für zahlreiche Feuerwehreinsätze in NRW gesorgt.

Im Kreis Borken war es laut Kreisleitstelle der Feuerwehr jedoch verhältnismäßig ruhig. Von Mitternacht bis in die Donnerstagmorgenstunden musste die Feuerwehr zu zwölf Einsätzen im gesamten Kreis rausfahren. „Zwölf Einsätze sind sehr gering“, sagt Stephan Kruthoff, Leiter der Kreisleitstelle Borken. „Die waren fast alle unspektakulär.“

Wegen Corona sind weniger Menschen auf den Straßen

Hauptgrund für die Einsätze in der Nacht und am Morgen: Umgekippte Bäume, die die Fahrbahn blockierten. So auch in Vreden. Um halb 7 morgens wurde die Feuerwehr in die Otto-Hahn-Straße gerufen. Gemeldet wurde ein umgestürzter Baum. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten Passanten den Baum bereits von der Fahrbahn geräumt.

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Die Kreisleitstelle der Feuerwehr berichtet von insgesamt zwei Einsätzen in Vreden, einer wurde in Stadtlohn gemeldet. Eine große Beeinträchtigung des Verkehrs wird durch Homeschooling und Homeoffice vermindert. „Durch Corona-Zeiten fahren keine Schulbusse und es sind keine Kinder auf den Straßen unterwegs“, sagt Stephan Kruthoff.

In Ahaus, so teilte die Polizei am Mittag mit, hatte der Sturm einen Anhänger auf die Heeker Straße geschoben.

Der Wetterdienst meldet für Ahaus und Umgebung weiterhin stürmische Böen. Im Laufe des Donnerstags soll der Wind schwächer werden - um in der Nacht zum Freitag (22. Januar) noch einmal kräftig aufzufrischen.

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