Sturmschaden im Dach der St.-Georg-Kirche ist komplett repariert

hzSt.-Georg-Kirche Vreden

Das Dach der St.-Georg-Kirche ist wieder fertig, die Bauarbeiten sind abgeschlossen. Zu Jahresbeginn des hatte ein Sturm ein Loch ins Dach gerissen, zum Ende des Jahres wurde es geflickt.

Vreden

, 18.12.2018, 12:18 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir freuen uns, dass die Eingänge im nördlichen Bereich der Georgskirche nun wieder begehbar sind“, erklärte Pfarrer Christoph Theberath bei einem Pressetermin. Der Sturm „Friederike“ hatte im Januar ein vier mal zehn Meter großes Loch im nördlichen Bereich des Daches der Pfarrkirche St. Georg gerissen.

Loch erst provisorisch geschlossen

Das Dach wurde zunächst provisorisch geschlossen, damit kein Wasser eindringen konnte. Nachdem Ende Januar ein Gutachter der Versicherung den Sturmschaden anerkannt hat, begutachtete ein Statiker das Loch im Dachstuhl. Beim Sturm hatten sich mehrere Balken gelöst, die mit Regenrinnen und Dachplatten zu Boden gestürzt waren. Der Kirchenvorstand entschied, dass die komplette Seite des Hauptdachs der Pfarrkirche mit Natursteinschiefer neu eingedeckt werden und eine neue Unterdeckung erhalten sollte.

Neue Kupfereindeckung

„Das Dach hat nun auch noch eine Kupfereindeckung und neue Dachrinnen“, sagte Stephan Bengfort von der Zentralrendantur. Nachdem es erst Verzögerungen gegeben hatte, sei das Bauprojekt letztendlich im Zeit- und Kostenrahmen geblieben. Acht Monate nach dem Sturm war mit den Arbeiten begonnen worden. Es hatte allein sechs Wochen gedauert, bis alle Gutachten vorlagen. Und auch die gute Auftragslage im Bausektor trug dazu bei, dass es erst einmal etwas länger dauerte – es musste erst einmal eine Baufirma gefunden werden. Statt Juni erfolgte der Start dann im September. Nach der Kirmes - Gerüste sollten vorher nicht aufgebaut werden, beschlossen die Verantwortlichen. Aber: Wie von dem Bauunternehmen zugesagt, wurden die Arbeiten aber nun pünktlich Anfang Dezember abgeschlossen.

Kosten sind im Rahmen geblieben

Zu den Kosten: Die Eindeckung mit deutschem Moselschiefer inclusive Unterdeckung habe 211.000 Euro gekostet. Wie Hermann Hildring, der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, beim Pressetermin sagte, hat das Bistum Münster 110.000 Euro übernommen, 65.000 Euro trug die Versicherung und den Rest zahlte die Kirchengemeinde St. Georg.

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