900 tote Schweine im Röring-Stall: Ermittlungen nach einem Jahr eingestellt

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Bei einem Einbruch in einen Stall der Familie Röring im Januar 2019 in Ellewick sind 900 Schweine gestorben. Seitdem hat der Staatsschutz ermittelt. Jetzt wurden die Ermittlungen eingestellt.

Vreden

, 28.02.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Jahr lang haben die Behörden nach den Tätern gesucht, die im Januar 2019 in den Schweinestall der Familie Röring in Ellewick eingebrochen waren und die Lüftungsanlage manipuliert hatten. Daraufhin waren 900 Schweine verendet.

Die Ermittlungen wurden inzwischen eingestellt. Das teilte der zuständige Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Donnerstag auf Anfrage der Redaktion mit.

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Demnach wird seit Mitte Januar in dem Fall nicht mehr ermittelt. „Ein Jahr lang haben wir mit allen möglichen Mitteln und Ansätzen nach dem Täter oder den Tätern gesucht, allerdings ohne Erfolg“, so der Oberstaatsanwalt.

Politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen

Der Staatsschutz hatte damals die Ermittlungen übernommen, weil ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden konnte. Bei der Pressestelle heißt es am Donnerstag ebenfalls: „Es gab keine weiteren Ergebnisse oder Erkenntnisse.“

Unbekannte Täter sind am 13. Januar 2019 in einen Schweinestall in Ellewick eingebrochen, der von dem Sohn des CDU-Bundestagsabgeordneten Johannes Röring betrieben wird. Sie haben die Stromversorgung der Lüftungsanlage ausgeschaltet und auch die Alarmvorrichtungen manipuliert, sodass 900 Schweine gestorben sind.

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Die Polizei ging deswegen davon aus, dass sich die Täter mit der Technik auskennen müssen. Auch in diese Richtung wurde ermittelt, jedoch ohne Erfolg. Wenn sich neue Hinweise ergeben, können die Ermittlungen jederzeit wieder aufgenommen werden, sagt Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

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