Vreden hat genau einen Einwohner mehr als im Vorjahr – und ein echtes „Vredener Kind“

hzStandesamt-Statistik

Vreden ist gewachsen – minimal. Zum Jahreswechsel hatte die Stadt genau einen Einwohner mehr als im Jahr zuvor. Bei den Geburten gab es 2019 eine Überraschung.

Vreden

, 21.01.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Standesamt Vreden verrät in der neuen Einwohnerstatistik zum Jahreswechsel interessante Zahlen und Fakten zur Stadt und seinen Einwohnern.

Genau einen Vredener mehr
gab es zum Stichtag am 1. Januar 2020. An diesem Tag hatten 23.122 Menschen ihren Hauptwohnsitz in Vreden. Das ist genau einer mehr als im Vorjahr. Zusätzlich haben 621 Personen eine Nebenwohnung in Vreden. Dabei wird die Stadt von männlichen Bewohnern dominiert. 11.848 Männer und Jungen und 11.274 Frauen und Mädchen leben hier. Kein Wunder, denn in den letzten Jahren sind stets mehr Jungen als Mädchen geboren. Im vergangenen Jahr war das jedoch anders.

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246 Kinder, die in Vreden leben, haben 2019 das Licht der Welt erblickt: 127 Mädchen und 119 Jungen. Eines ist sogar ein „Vredener Kind“. Es wurde in Vreden geboren, obwohl Vredens Krankenhaus keine Geburtsstation hat.

Damit waren es 2019 zwar sieben Geburten weniger als 2018, dem geburtenstärksten Jahrgang der vergangenen elf Jahre, dafür aber 27 mehr als 2017.

Vreden hat genau einen Einwohner mehr als im Vorjahr – und ein echtes „Vredener Kind“

Die Stadt Vreden hat eine Bevölkerungsstatistik rausgegeben. © Nina Dittgen


Und wie heißen die neuen Kinder?
Auf die Namen Gesa und Leni hören je drei Mädchen und tragen damit die beliebtesten Vornamen für Mädchen. Bei den Jungen entschieden sich vier Eltern für den Namen Matti und je drei für Fritz, Jonah und Jonas. „Bis auf Q, U, X und Y sind bei den Namen alle Anfangsbuchstaben vertreten“, teilt das Standesamt in einer Pressemitteilung mit.

106 Ehen haben die Standesbeamten der Stadt Vreden 2019 geschlossen. Zum Vergleich: 2018 waren es 122. Vier der frischvermählten Paare führen keinen gemeinsamen Familiennamen. 96 Paare haben sich für einen gemeinsamen Familiennamen entschieden, davon 90 Paare für den Namen des Mannes, sechs Paare für den Namen der Frau. Sechs Ehegatten führen einen Doppelnamen.

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1966er sind in der Überzahl.
252 Männer und 226 Frauen der heutigen Vredener sind im Jahr 1966 geboren und damit weiterhin der geburtenstärkste Jahrgang. Dicht gefolgt werden sie von den 1964ern mit insgesamt 464 Personen.

Ihren 100. Geburtstag
können 2020 gleich zwei Vredener feiern, denn je eine Vredenerin und ein Vredener wurden im Jahr 1920 geboren und werden demnach in diesem Jahr stolze 100 Jahre alt.

19.239 Vredener haben eine Religionszugehörigkeit eingetragen. Davon sind 17.493 Römisch-katholisch. 1.594 Vredener sind evangelisch, 83 Personen gehören der evangelisch-lutherischen Kirche an, 17 der evangelisch-reformierten Kirche. 21 Personen sind rumänisch-orthodox und 15 russisch-orthodox. Die übrigen 70 Personen gehören verschiedensten anderen Religionsgemeinschaften an.

Wie sieht es mit der Staatsangehörigkeit aus? Vreden hat drei niederländische Partnerstädte, 32,5 Kilometer gemeinsame Grenze mit den Niederlanden und die grenzübergreifende Hamalandroute führt durch Vreden. Die Grenznähe macht sich auch in der Staatsangehörigkeit bemerkbar. Neben den 21.370 Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit sind die Niederländer mit 515 Personen die größte Gruppe nichtdeutscher Vredener.

Zum Jahreswechsel waren zusätzliche 272 polnische, 201 syrische, 79 irakische, 70 türkische und 50 rumänische Staatsangehörige in Vreden gemeldet.

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